Ein Produkt der mobus 200px

Von Hubert Kohne, Rheinfelden

Von Fritz Baumann, Laufenburg

Sonja Wunderlin, Naturärztin
Praxis am Laufenplatz 148, 5080 Laufenburg, Tel. 062 874 00 16

Foto: zVg

Romeo und Julia – alte Liebe entrosten (Folge 2)
Alte Liebe rostet nicht. Das ist einfach gesagt. Romeo trifft auf Julia. Am Anfang ist alles aufregend, schön, neu. Es gibt viel zu entdecken am neuen Gegenüber. Man verabredet sich voller Spannung. Alles lässt der Romeo für seine Julia stehen und liegen. Sie interessiert sich aktiv für ihn, er zeigt sich von seiner besten Seite.
Leider hören Liebesgeschichten meist genau an dieser Stelle auf. Dann, wenn es darum geht, wie man es anstellen kann, dass die Beziehung wertschätzend, liebevoll und spannend bleibt.
20 Jahre später. Sie haben sich noch lieb, alles ist gut eingespielt und es funktioniert. Die Tage zusammen zu teilen, ist selbstverständlich geworden. Vielleicht harzt es plötzlich am Respekt, am gesunden Abstand, der Humor geht verloren. Das Negative bekommt mehr Gewicht und die beiden vergessen, was sie aneinander haben.
In einem früheren Ratgeber habe ich über die «Liebeszeiten» geschrieben, eine schöne Massnahme, Beziehung zu pflegen. Weniger zeitintensiv, aber genauso hilfreich kann das regelmässige positive Gespräch sein.
Reden
Man redet im Alltag viel zusammen. Meist geht es um Organisatorisches: Wer macht wann was wo, wer übernimmt welche Alltagsaufgaben. Oft vergessen Paare dabei, über sich und über die Beziehung zu reden. Die Kommunikation bleibt an äusserlichen Kleinigkeiten hängen, Misstöne entstehen. Spätestens dann ist es Zeit, wieder mal richtig zusammen zu reden.
Verabreden sie sich. Abwechslungsweise wird das Gespräch eingefädelt, es wird ein ruhiger Ort bestimmt, an dem ein ruhiges persönliches Gespräch möglich ist. Vielleicht ist das bei einer Tasse Kaffee auswärts oder auf einem Baumstamm im Wald?
Die Vereinbarung
• 1 mal in der Woche verabreden wir uns zum Reden
• Ich erzähle dir von mir und du erzählst mir von dir
• Während ich spreche, hörst du nur zu, sagst nichts. Während du sprichst, höre ich still zu
• Wenn jeder sich «ausgesprochen» hat, reden wir zusammen
Erste Fragen können dabei sein
• Wie geht es mir jetzt?
• Was war speziell schön in der vergangenen Woche?
• Was gab Distanz zwischen uns?
• Wann hab ich mich dir nah gefühlt?
• Wofür möchte ich dir danke sagen?
Gehen Sie dabei nicht nach meiner Liste, bleiben sie locker und in wohlwollender Haltung. Versuchen Sie, nicht zu lange über Oberflächliches zu reden, sondern offen anzusprechen, was Sie wirklich beschäftigt. Anschuldigungen, Erwartungen und Aufforderungen sollten auf jeden Fall ausgelassen werden. Besser für ein gutes Gespräch sind positive Rückmeldungen und Fragen, wenn man am Partner etwas nicht versteht. Wer am Gegenüber die guten Seiten stärkt, stärkt auch die Beziehung und damit natürlich auch sich selber. Wer dem Gegenüber zuhört und die schönen wie auch die schwierigen Dinge offenlegt, kann mögliche Schwierigkeiten aufdecken und eine Lösung finden.
Wer diese Übung über eine längere Zeit macht, wird merken, dass die Umgangsformen auch ausserhalb des Gesprächs liebevoller werden. Oder vielleicht auch, dass das Gegenüber allenfalls kein Romeo oder keine Julia ist.
Danke an dieser Stelle an meine Ratgeber-Kolleginnen Cora Burgdorfer, welche den Ratgeber «Sex für Fortgeschrittene» veröffentlicht hat, sowie Margrit Schmidlin, die erst gerade über «heilsame Berührungen» schrieb.
Ich wünsche Ihnen und Ihrem Gegenüber spannende Erfahrungen und viel Liebe. Auf dass alte Liebe nicht rosten möge!

Begleitung für Paare / Fragen:
Weiterführende Informationen finden Sie unter www.sonjawunderlin.ch

 

Von Renate Meier, Ittenthal

Von Erika Hugentobler-Lützelschwab, Magden

Christoph Zehnder, eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick
www.ruetschi-ag.ch
Was ist das Ziel von FIDLEG und FINIG?

EZB erhöht Zinsen auf 0%
Ich habe im letzten Ratgeber die EZB kritisiert, dass sie die schon längst explodierende Inflation zu spät und nur in homöopathischen Dosen bekämpft und damit ihr Hauptmandat «Geldwertstabilität» nicht nur vernachlässigt, sondern massiv verletzt. Vergangenen Donnerstag nun hat die EZB endlich reagiert und die Zinsen erhöht. Die in geldpolitischen Belangen eher zurückhaltende NZZ schreibt dazu: «Keine Währungsbehörde hat so zögerlich auf die Inflation reagiert wie die EZB... Am Donnerstag hat aber endlich auch die EZB jenen Schritt getan, den sie seit Monaten hätte tun sollen, sie hat die geldpolitische Straffung gestartet».
Das vor einem Monat von der EZB vorangekündigte Minischrittchen von 0,25% wurde immerhin verdoppelt, die EZB erhöhte ihren Einlagesatz um 0,5%. Reicht der neue Einlagesatz von 0%, um die Inflation glaubwürdig zu bekämpfen? Zur Erinnerung: Das selbsternannte Ziel der EZB bezüglich Inflation liegt bei 2%, aktuell liegt die Inflation im Euroraum bei 8,6%.
Natürlich hat der Ukraine-Krieg mit steigenden Energie- und Lebensmittelpreisen zur Inflation beigetragen. Dies als Hauptgrund für die explodierende Inflation zu bezeichnen, wäre aber eine beschämende Ausrede. Zum einen ist die Inflation schon vor einem knappen Jahr über das eigene EZB-Ziel von 2% angestiegen und betrug bspw. im November 2021 schon 4,9%.
Zum anderen steht die Inflation auch unter Ausklammerung von Energie und Nahrungsmitteln aktuell bei viel zu hohen 4,6%. Putin als Sündenbock vorzuschieben, mag zwar bequem sein, wäre aber beim Thema Inflation völlig verfehlt. Um ihre «beschädigte Glaubwürdigkeit» (Zitat NZZ) wieder herzustellen, müsste die EZB noch wesentlich mehr tun und nicht erst im November.

Wo stehen die Aktienmärkte?
Die Aktienmärkte haben dieses Jahr bekanntlich substanziell korrigiert. Am Donnerstag hat der S&P500 immerhin wieder einen Stand von knapp 4000 erreicht. Seit Jahresanfang entspricht das einem Minus von -16%, seit dem Intraday-Tiefststand Mitte Juni bei etwa 3640 aber einem Plus von knapp +10%.
Wir erachten die aktuellen Anstiege als temporäre Gegenbewegung in einem Bärenmarkt und bleiben weiterhin vorsichtig. Die Bewertung des US-Aktienmarkts ist trotz der Kursverluste nicht mal ansatzweise in der Nähe von günstig. Zudem gehen wir davon aus, dass die Gewinnerwartungen der Analysten noch zu optimistisch sind. Warum? Die Gewinnmargen der Firmen stehen auf Rekordniveaus, sie wurden durch die riesigen Staatsdefizite und Corona-Stützungsmassnahmen aufgeblasen. Dieser Rückenwind wird in den folgenden Quartalen abnehmen und so vermutlich auch die Gewinnmargen.

VW
Gleichzeitig erscheinen heute mehr Einzelaktien interessant als vor einem Jahr. Das hat damit zu tun, dass einzelne Aktien richtiggehend kollabiert sind und dort viel mehr heisse Luft abgelassen wurde als im Gesamtmarkt. Aber auch die Unsicherheiten sind viel grösser. Beispiel VW: Der Kurs hat recht stark unter dem Ukraine-Krieg gelitten, VW hat Zulieferfabriken in Ukraine. VW scheint – trotz der noch immer recht teuren Aktienmärkte – sehr günstig. Die Analysten erwarten ein Kursgewinnverhältnis für 2022 von 4x. Selbst wenn die Gewinnprognosen um den Faktor 2 zu hoch wären, wäre die Bewertung noch immer im einstelligen Bereich und damit sehr günstig. Wir können uns zwar vorstellen, dass die Zulieferprobleme und auch höhere Inputkosten den Gewinn im 2022 stark beeinträchtigen. Das dürfte aber temporär sein, über drei, vier Jahre hinweg gehen wir von Gewinnen in ähnlicher Grössenordnung aus. Wir sind deshalb sehr zuversichtlich, dass sich der Kurs längerfristig sehr positiv entwickeln dürfte. Aktuell steht der Kurs der Vorzugsaktie etwa bei 135 Euro.

Haben Sie Fragen? Dann schicken Sie mir ein Mail an oder rufen an unter Tel. 062 871 93 57.

Von Susanne Dietler, Gipf-Oberfrick

Cora Burgdorfer
dipl. Psychologin
Oekum. Paarberatung Bezirke Brugg Laufenburg Rheinfelden
www.oekberatung.ch

«Schwierige» Gefühle bei Kindern
Die meisten Eltern wünschen sich zufriedene und glückliche Kinder und sind auch bereit sehr viel dafür zu tun. Sie möchten, dass die Kinder harmonisch, fröhlich, nett und anständig sind und wundern sich, dass der Alltag mit ihnen oft von ganz anderen Gefühlen geprägt ist. Die Vielfalt von «schwierigen» Gefühlen ist gross: Wut, Ärger, Trauer, Langeweile, Unruhe. Auch wir Erwachsenen kennen diese unangenehmen Zustände und hätten sie gerne schnell wieder los. Wir versuchen die Kinder abzulenken, sie zu trösten oder zurechtzuweisen, damit sie in einen anderen Gefühlsmodus wechseln können. Nicht selten wird dabei heute der «Instant-Beruhiger» eingesetzt: das Handy. Schon Kleinkindern wird beim Einkauf im Laden das Handy in die Hand gedrückt, damit es keinen Ärger gibt. Kaum ein Kind kann eine Zugreise überstehen, ohne ein «You-Tube» Filmchen gesehen zu haben, aus Angst, das Kind könnte auffällig werden oder stören. Dabei geht den Kindern eine wichtige Erfahrung verloren: sich selbst beruhigen zu lernen. Eltern signalisieren ihren Kindern, dass Gefühle, wie z.B. Langeweile, unerwünscht sind. Für eine gesunde Entwicklung ist es zentral, dass ein Kind das Recht hat auf das ganze Spektrum von Emotionen: traurig, fröhlich, ängstlich, wütend, verzweifelt sein zu dürfen, ohne dass dies ein Problem ist. Sie brauchen den sicheren Raum, um sich mit all diese Gefühlen akzeptiert zu fühlen. Erst so lernen sie ihre Gefühle zu regulieren und sich im sozialen Kontext angemessen zu verhalten.
Auch Eltern sind Menschen und dürfen ihre Gefühle zeigen, Kinder haben damit keine Probleme und sie nehmen keinen Schaden. Wenn der Vater traurig ist und weint, kann das Kind lernen, dass dieses Gefühl normal ist und dazugehört. Wenn die Mutter ärgerlich ist oder wütend wird, wenn die Kleider in der Garderobe wieder am Boden liegen, ist dies ein nachvollziehbares Gefühl. Eltern dürfen authentisch sein. Wenn sie daraus kein Drama machen, ist das Gefühl nämlich schnell wieder vorbei. Kinder lernen so sich in andere Menschen einzufühlen. Wenn Eltern versuchen, immer korrekt und nett zu sein, also eine Fassade aufsetzen, können Kinder ihre angeborene Empathie-Fähigkeit nicht ausbauen. Eltern sind Menschen, sie müssen weder ideal noch übermenschlich sein. Kinder verzeihen schnell und lieben ihre Eltern trotzdem. Aber Kinder brauchen Leuchttürme, an denen sie sich orientieren können. Eltern, die Verantwortung übernehmen und nicht desinteressiert sind. Wenn der kleinste Konflikt damit endet, dem Kind einen Schleckstengel zu geben, oder das Kind vor dem Fernseher ruhiggestellt wird, verwehren Sie ihm wichtige Entwicklungsfähigkeiten und grundlegende Fähigkeiten, mit dem Leben klarzukommen.
Der autoritäre Erziehungsstil früherer Generationen hat den Kindern Gehorsam und Anständigkeit gelehrt, das will heute niemand mehr. Das Gegenteil dieser Erziehungshaltung ist aber auch nicht die Lösung: Einfach machen und gewähren lassen, bringt Tyrannen und Egoisten hervor, die dann in der Schule sozialisiert werden müssen.
Jesper Juul, der verstorbene dänische Pädagoge, rät, Kinder als Gäste aus einer fremden Kultur zu betrachten, mit denen man Bekanntheit schliessen muss. Manchmal erscheinen einem die eigenen Kinder wie Ausserirdische. Warum in aller Welt können sie jetzt diesen schönen Ausflug nicht geniessen und streiten die ganze Zeit? Kein normaler Mensch würde das tun. Wenn wir uns immer wieder auf die Perspektive des Kindes einlassen und versuchen zu verstehen, gelingt es besser, einfach mal sagen zu können: «Ok, du bist jetzt wütend/traurig/ärgerlich», um dann nachzufragen: «Was wäre denn deine Idee, um aus dieser Situation herauszukommen?» Selbstverständlich dürfen Eltern aber auch klarmachen, was sie wollen und was ihre Bedürfnisse sind. Diese sollen klar und deutlich ausgesprochen werden: «Ich will, dass du nun diese Jacke aufhebst und aufhängst.» Am besten gehen Sie dazu auf Augenhöhe zum Kind und sagen dies in einem freundlichen, aber bestimmten Ton.
Je besser Kinder lernen ihre Gefühle, Emotionen und Bedürfnisse wahrzunehmen und damit einen Umgang zu finden, desto stärker wird ihr Selbstwertgefühl und ihre Liebesfähigkeit. Dies ist allerdings ein langer Prozess, der jahrelang immer wieder geübt sein will. Wenn Eltern es schaffen dem Kind das Gefühl zu vermitteln, dass es immer liebenswert ist als Person und nur sein Verhalten jetzt gerade schwierig ist, kann Entwicklung stattfinden.
Liebe Eltern, ich wünsche Ihnen viel Spass und Freude mit Ihren Kindern in den Ferien. Sie machen den wichtigsten Job der Welt, und auch da braucht es Pausen!

Fragen richten Sie gerne an:
Weiterführende Informationen finden Sie unter www.oekberatung.ch

Russischer Bär (Euplagia quadripunctaria). Foto: Christine Frauchiger

Von Christine Frauchiger, Schupfart

Suchen

Inserat-Karussell

  • 252138A.jpg
  • 251891A.jpg
      robin.hofer@hotmail.com
  • 252044A.jpg
    www.landifrila.ch    info@landifrila.ch
  • 252001A.jpg
    www.psi.ch    paul.kramer@psi.ch
  • 252114A.jpg
    www.kulturstein.ch  
  • 250690E.jpg
    www.winter-transport.ch    info@winter-transport.ch
  • 252119A.jpg
    www.jurapark-aargau.ch    info@jurapark-aargau.ch
  • 252021A.jpg
  • 252059B.jpg
    www.ktsi.ch    ktsi@ktsi.ch
  • 250924H.jpg
    www.zulaufquelle.ch    brigitte.hediger@zulaufquelle.ch
  • 250796A.jpg
    www.danielauto.ch    info@danielauto.ch
  • 252105B.jpg
    www.kunz-baeckerei.ch    michael.bracher@kunz-baeckerei.ch
  • 251763A.jpg
    www.solechirurgie.ch    paolo.abitabile@hin.ch
  • 252082B.jpg
  • 252140A.jpg
  • 250990E.jpg
      chk@moebel-meier-brugg.ch
  • 250799B.jpg
    www.danielauto.ch    info@danielauto.ch
  • 250542P.jpg
  • 251001D.jpg
    www.liebi-schmid.ch    info@liebi-schmid.ch (wünscht keine Werbemails)
  • 252117A.jpg
      domenica.marchese@bluewin.ch
  • 252153A.jpg
      dora.dinkel@gmail.com
  • 252126A.jpg
    www.gasthaus-roessli.ch    info@gasthaus-roessli.ch
  • 252143A.jpg
    www.auto-winter.ch    info@auto-winter.ch
  • 252139A.jpg
  • 252072B.jpg
      info@laufenburg-tourismus.ch
  • 250781J.jpg
    www.wohnwelt-rheinfelden.de    info@moebelmarkt-dogern.de
  • 251279B.jpg
      bam_automobile@bluewin.ch
  • 252141A.jpg
  • 251239E.jpg
      info@garagebuser.ch
  • 251983A.jpg
    www.hochrhein-musikfestival.ch    info@hochrhein-musikfestival.ch
  • 250982A.jpg
      banknoten@gmx.ch
  • 252133A.jpg
    www.homeinstead.ch\basel    chantal.candrian@homeinstead.ch
  • 251154B.jpg
    www.ottos.ch    info@ottos.ch
Sie haben noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich jetzt!

Loggen Sie sich mit Ihrem Konto an

Speichern
Cookies Benutzerpräferenzen
Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu ermöglichen. Wenn Sie die Verwendung von Cookies ablehnen, funktioniert diese Website möglicherweise nicht wie erwartet.
Alle annehmen
Alle ablehnen
Mehr Informationen
Marketing
Eine Reihe von Techniken, die die Handelsstrategie und insbesondere die Marktstudie zum Gegenstand haben.
Quantcast
Verstanden!
Rückgängig
DoubleClick/Google Marketing
Verstanden!
Rückgängig
Analytics
Werkzeuge zur Analyse der Daten, um die Wirksamkeit einer Website zu messen und zu verstehen, wie sie funktioniert.
Google Analytics
Verstanden!
Rückgängig