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Ratgeber

Sonja Wunderlin, Naturärztin
Praxis am Laufenplatz 148, 5080 Laufenburg, Tel. 062 874 00 16

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Romeo und Julia – alte Liebe entrosten (Folge 2)
Alte Liebe rostet nicht. Das ist einfach gesagt. Romeo trifft auf Julia. Am Anfang ist alles aufregend, schön, neu. Es gibt viel zu entdecken am neuen Gegenüber. Man verabredet sich voller Spannung. Alles lässt der Romeo für seine Julia stehen und liegen. Sie interessiert sich aktiv für ihn, er zeigt sich von seiner besten Seite.
Leider hören Liebesgeschichten meist genau an dieser Stelle auf. Dann, wenn es darum geht, wie man es anstellen kann, dass die Beziehung wertschätzend, liebevoll und spannend bleibt.
20 Jahre später. Sie haben sich noch lieb, alles ist gut eingespielt und es funktioniert. Die Tage zusammen zu teilen, ist selbstverständlich geworden. Vielleicht harzt es plötzlich am Respekt, am gesunden Abstand, der Humor geht verloren. Das Negative bekommt mehr Gewicht und die beiden vergessen, was sie aneinander haben.
In einem früheren Ratgeber habe ich über die «Liebeszeiten» geschrieben, eine schöne Massnahme, Beziehung zu pflegen. Weniger zeitintensiv, aber genauso hilfreich kann das regelmässige positive Gespräch sein.
Reden
Man redet im Alltag viel zusammen. Meist geht es um Organisatorisches: Wer macht wann was wo, wer übernimmt welche Alltagsaufgaben. Oft vergessen Paare dabei, über sich und über die Beziehung zu reden. Die Kommunikation bleibt an äusserlichen Kleinigkeiten hängen, Misstöne entstehen. Spätestens dann ist es Zeit, wieder mal richtig zusammen zu reden.
Verabreden sie sich. Abwechslungsweise wird das Gespräch eingefädelt, es wird ein ruhiger Ort bestimmt, an dem ein ruhiges persönliches Gespräch möglich ist. Vielleicht ist das bei einer Tasse Kaffee auswärts oder auf einem Baumstamm im Wald?
Die Vereinbarung
• 1 mal in der Woche verabreden wir uns zum Reden
• Ich erzähle dir von mir und du erzählst mir von dir
• Während ich spreche, hörst du nur zu, sagst nichts. Während du sprichst, höre ich still zu
• Wenn jeder sich «ausgesprochen» hat, reden wir zusammen
Erste Fragen können dabei sein
• Wie geht es mir jetzt?
• Was war speziell schön in der vergangenen Woche?
• Was gab Distanz zwischen uns?
• Wann hab ich mich dir nah gefühlt?
• Wofür möchte ich dir danke sagen?
Gehen Sie dabei nicht nach meiner Liste, bleiben sie locker und in wohlwollender Haltung. Versuchen Sie, nicht zu lange über Oberflächliches zu reden, sondern offen anzusprechen, was Sie wirklich beschäftigt. Anschuldigungen, Erwartungen und Aufforderungen sollten auf jeden Fall ausgelassen werden. Besser für ein gutes Gespräch sind positive Rückmeldungen und Fragen, wenn man am Partner etwas nicht versteht. Wer am Gegenüber die guten Seiten stärkt, stärkt auch die Beziehung und damit natürlich auch sich selber. Wer dem Gegenüber zuhört und die schönen wie auch die schwierigen Dinge offenlegt, kann mögliche Schwierigkeiten aufdecken und eine Lösung finden.
Wer diese Übung über eine längere Zeit macht, wird merken, dass die Umgangsformen auch ausserhalb des Gesprächs liebevoller werden. Oder vielleicht auch, dass das Gegenüber allenfalls kein Romeo oder keine Julia ist.
Danke an dieser Stelle an meine Ratgeber-Kolleginnen Cora Burgdorfer, welche den Ratgeber «Sex für Fortgeschrittene» veröffentlicht hat, sowie Margrit Schmidlin, die erst gerade über «heilsame Berührungen» schrieb.
Ich wünsche Ihnen und Ihrem Gegenüber spannende Erfahrungen und viel Liebe. Auf dass alte Liebe nicht rosten möge!

Begleitung für Paare / Fragen:
Weiterführende Informationen finden Sie unter www.sonjawunderlin.ch

 

Christoph Zehnder, eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick
www.ruetschi-ag.ch
Was ist das Ziel von FIDLEG und FINIG?

EZB erhöht Zinsen auf 0%
Ich habe im letzten Ratgeber die EZB kritisiert, dass sie die schon längst explodierende Inflation zu spät und nur in homöopathischen Dosen bekämpft und damit ihr Hauptmandat «Geldwertstabilität» nicht nur vernachlässigt, sondern massiv verletzt. Vergangenen Donnerstag nun hat die EZB endlich reagiert und die Zinsen erhöht. Die in geldpolitischen Belangen eher zurückhaltende NZZ schreibt dazu: «Keine Währungsbehörde hat so zögerlich auf die Inflation reagiert wie die EZB... Am Donnerstag hat aber endlich auch die EZB jenen Schritt getan, den sie seit Monaten hätte tun sollen, sie hat die geldpolitische Straffung gestartet».
Das vor einem Monat von der EZB vorangekündigte Minischrittchen von 0,25% wurde immerhin verdoppelt, die EZB erhöhte ihren Einlagesatz um 0,5%. Reicht der neue Einlagesatz von 0%, um die Inflation glaubwürdig zu bekämpfen? Zur Erinnerung: Das selbsternannte Ziel der EZB bezüglich Inflation liegt bei 2%, aktuell liegt die Inflation im Euroraum bei 8,6%.
Natürlich hat der Ukraine-Krieg mit steigenden Energie- und Lebensmittelpreisen zur Inflation beigetragen. Dies als Hauptgrund für die explodierende Inflation zu bezeichnen, wäre aber eine beschämende Ausrede. Zum einen ist die Inflation schon vor einem knappen Jahr über das eigene EZB-Ziel von 2% angestiegen und betrug bspw. im November 2021 schon 4,9%.
Zum anderen steht die Inflation auch unter Ausklammerung von Energie und Nahrungsmitteln aktuell bei viel zu hohen 4,6%. Putin als Sündenbock vorzuschieben, mag zwar bequem sein, wäre aber beim Thema Inflation völlig verfehlt. Um ihre «beschädigte Glaubwürdigkeit» (Zitat NZZ) wieder herzustellen, müsste die EZB noch wesentlich mehr tun und nicht erst im November.

Wo stehen die Aktienmärkte?
Die Aktienmärkte haben dieses Jahr bekanntlich substanziell korrigiert. Am Donnerstag hat der S&P500 immerhin wieder einen Stand von knapp 4000 erreicht. Seit Jahresanfang entspricht das einem Minus von -16%, seit dem Intraday-Tiefststand Mitte Juni bei etwa 3640 aber einem Plus von knapp +10%.
Wir erachten die aktuellen Anstiege als temporäre Gegenbewegung in einem Bärenmarkt und bleiben weiterhin vorsichtig. Die Bewertung des US-Aktienmarkts ist trotz der Kursverluste nicht mal ansatzweise in der Nähe von günstig. Zudem gehen wir davon aus, dass die Gewinnerwartungen der Analysten noch zu optimistisch sind. Warum? Die Gewinnmargen der Firmen stehen auf Rekordniveaus, sie wurden durch die riesigen Staatsdefizite und Corona-Stützungsmassnahmen aufgeblasen. Dieser Rückenwind wird in den folgenden Quartalen abnehmen und so vermutlich auch die Gewinnmargen.

VW
Gleichzeitig erscheinen heute mehr Einzelaktien interessant als vor einem Jahr. Das hat damit zu tun, dass einzelne Aktien richtiggehend kollabiert sind und dort viel mehr heisse Luft abgelassen wurde als im Gesamtmarkt. Aber auch die Unsicherheiten sind viel grösser. Beispiel VW: Der Kurs hat recht stark unter dem Ukraine-Krieg gelitten, VW hat Zulieferfabriken in Ukraine. VW scheint – trotz der noch immer recht teuren Aktienmärkte – sehr günstig. Die Analysten erwarten ein Kursgewinnverhältnis für 2022 von 4x. Selbst wenn die Gewinnprognosen um den Faktor 2 zu hoch wären, wäre die Bewertung noch immer im einstelligen Bereich und damit sehr günstig. Wir können uns zwar vorstellen, dass die Zulieferprobleme und auch höhere Inputkosten den Gewinn im 2022 stark beeinträchtigen. Das dürfte aber temporär sein, über drei, vier Jahre hinweg gehen wir von Gewinnen in ähnlicher Grössenordnung aus. Wir sind deshalb sehr zuversichtlich, dass sich der Kurs längerfristig sehr positiv entwickeln dürfte. Aktuell steht der Kurs der Vorzugsaktie etwa bei 135 Euro.

Haben Sie Fragen? Dann schicken Sie mir ein Mail an oder rufen an unter Tel. 062 871 93 57.

Cora Burgdorfer
dipl. Psychologin
Oekum. Paarberatung Bezirke Brugg Laufenburg Rheinfelden
www.oekberatung.ch

«Schwierige» Gefühle bei Kindern
Die meisten Eltern wünschen sich zufriedene und glückliche Kinder und sind auch bereit sehr viel dafür zu tun. Sie möchten, dass die Kinder harmonisch, fröhlich, nett und anständig sind und wundern sich, dass der Alltag mit ihnen oft von ganz anderen Gefühlen geprägt ist. Die Vielfalt von «schwierigen» Gefühlen ist gross: Wut, Ärger, Trauer, Langeweile, Unruhe. Auch wir Erwachsenen kennen diese unangenehmen Zustände und hätten sie gerne schnell wieder los. Wir versuchen die Kinder abzulenken, sie zu trösten oder zurechtzuweisen, damit sie in einen anderen Gefühlsmodus wechseln können. Nicht selten wird dabei heute der «Instant-Beruhiger» eingesetzt: das Handy. Schon Kleinkindern wird beim Einkauf im Laden das Handy in die Hand gedrückt, damit es keinen Ärger gibt. Kaum ein Kind kann eine Zugreise überstehen, ohne ein «You-Tube» Filmchen gesehen zu haben, aus Angst, das Kind könnte auffällig werden oder stören. Dabei geht den Kindern eine wichtige Erfahrung verloren: sich selbst beruhigen zu lernen. Eltern signalisieren ihren Kindern, dass Gefühle, wie z.B. Langeweile, unerwünscht sind. Für eine gesunde Entwicklung ist es zentral, dass ein Kind das Recht hat auf das ganze Spektrum von Emotionen: traurig, fröhlich, ängstlich, wütend, verzweifelt sein zu dürfen, ohne dass dies ein Problem ist. Sie brauchen den sicheren Raum, um sich mit all diese Gefühlen akzeptiert zu fühlen. Erst so lernen sie ihre Gefühle zu regulieren und sich im sozialen Kontext angemessen zu verhalten.
Auch Eltern sind Menschen und dürfen ihre Gefühle zeigen, Kinder haben damit keine Probleme und sie nehmen keinen Schaden. Wenn der Vater traurig ist und weint, kann das Kind lernen, dass dieses Gefühl normal ist und dazugehört. Wenn die Mutter ärgerlich ist oder wütend wird, wenn die Kleider in der Garderobe wieder am Boden liegen, ist dies ein nachvollziehbares Gefühl. Eltern dürfen authentisch sein. Wenn sie daraus kein Drama machen, ist das Gefühl nämlich schnell wieder vorbei. Kinder lernen so sich in andere Menschen einzufühlen. Wenn Eltern versuchen, immer korrekt und nett zu sein, also eine Fassade aufsetzen, können Kinder ihre angeborene Empathie-Fähigkeit nicht ausbauen. Eltern sind Menschen, sie müssen weder ideal noch übermenschlich sein. Kinder verzeihen schnell und lieben ihre Eltern trotzdem. Aber Kinder brauchen Leuchttürme, an denen sie sich orientieren können. Eltern, die Verantwortung übernehmen und nicht desinteressiert sind. Wenn der kleinste Konflikt damit endet, dem Kind einen Schleckstengel zu geben, oder das Kind vor dem Fernseher ruhiggestellt wird, verwehren Sie ihm wichtige Entwicklungsfähigkeiten und grundlegende Fähigkeiten, mit dem Leben klarzukommen.
Der autoritäre Erziehungsstil früherer Generationen hat den Kindern Gehorsam und Anständigkeit gelehrt, das will heute niemand mehr. Das Gegenteil dieser Erziehungshaltung ist aber auch nicht die Lösung: Einfach machen und gewähren lassen, bringt Tyrannen und Egoisten hervor, die dann in der Schule sozialisiert werden müssen.
Jesper Juul, der verstorbene dänische Pädagoge, rät, Kinder als Gäste aus einer fremden Kultur zu betrachten, mit denen man Bekanntheit schliessen muss. Manchmal erscheinen einem die eigenen Kinder wie Ausserirdische. Warum in aller Welt können sie jetzt diesen schönen Ausflug nicht geniessen und streiten die ganze Zeit? Kein normaler Mensch würde das tun. Wenn wir uns immer wieder auf die Perspektive des Kindes einlassen und versuchen zu verstehen, gelingt es besser, einfach mal sagen zu können: «Ok, du bist jetzt wütend/traurig/ärgerlich», um dann nachzufragen: «Was wäre denn deine Idee, um aus dieser Situation herauszukommen?» Selbstverständlich dürfen Eltern aber auch klarmachen, was sie wollen und was ihre Bedürfnisse sind. Diese sollen klar und deutlich ausgesprochen werden: «Ich will, dass du nun diese Jacke aufhebst und aufhängst.» Am besten gehen Sie dazu auf Augenhöhe zum Kind und sagen dies in einem freundlichen, aber bestimmten Ton.
Je besser Kinder lernen ihre Gefühle, Emotionen und Bedürfnisse wahrzunehmen und damit einen Umgang zu finden, desto stärker wird ihr Selbstwertgefühl und ihre Liebesfähigkeit. Dies ist allerdings ein langer Prozess, der jahrelang immer wieder geübt sein will. Wenn Eltern es schaffen dem Kind das Gefühl zu vermitteln, dass es immer liebenswert ist als Person und nur sein Verhalten jetzt gerade schwierig ist, kann Entwicklung stattfinden.
Liebe Eltern, ich wünsche Ihnen viel Spass und Freude mit Ihren Kindern in den Ferien. Sie machen den wichtigsten Job der Welt, und auch da braucht es Pausen!

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ass. iur. Aysel Mermer
Advokatur & Rechtsberatung TRIAS AG
Salinenstrasse 25, 4133 Pratteln, Tel. 061 823 03 03
Bahnhofstrasse 92, 5000 Aarau, Tel. 062 393 03 03
www.advokatur-trias.ch

Vorsicht beim Kauf von Spielzeugpistolen
Sie wollen eine Spielzeugpistole kaufen? Dann sollten Sie diesen Artikel durchlesen, bevor Sie sich zu einem Kauf entscheiden. Unter Umständen machen Sie sich nämlich mit dem Kauf einer Spielzeugpistole strafbar.
Selten wird man im Internet auf der Website eines Onlineshops auf mögliche strafrechtliche Konsequenzen hingewiesen. Dies befreit Sie jedoch nicht von Ihrer Pflicht, sich im Voraus zu erkundigen. Schliesslich sind die Händler von Rechts wegen nicht zur Aufklärung verpflichtet.
Gemäss Artikel 4 Abs. 1 lit. g Waffengesetz (im folgenden WG) gelten auch Imitations-, Schreckschuss- und Soft-Air-Waffen, die aufgrund ihres Aussehens mit echten Feuerwaffen verwechselt werden können, als Waffen. Eine Imitationswaffe kann also als Waffe im klassischen Sinne qualifi-ziert werden, wenn sie von einem Laien aufgrund ihrer ersten visuellen Erscheinung bzw. auf den ersten Blick nicht als untaugliche «Spielzeug»-waffe eingestuft werden kann. Hierbei wird unter anderem häufig auf die Farbe des Gegenstands abgestellt. Ist die Spielzeugwaffe durchsichtig oder farbig, so sollte für einen Aussenstehenden die Spielzeugeigenschaft erkennbar sein, weshalb es nicht mehr unter das WG fällt. Anders hingegen, wenn die Spielzeugwaffe aus Metall oder schwarzem Plastik ist.
Sie stellen sich sicherlich die Frage, warum der Gesetzgeber dies so streng handhabt. Dies hat folgenden Grund: Massgeblich ist das sog. Gefahrenpotenzial. Einer Spielzeugwaffe, die mit einer echten Waffe verwechselbar ist, kann nämlich unter Umständen dasselbe Gefahrenpotenzial zukommen wie einer echten Waffe. Diese eignen sich im Einzelfall dazu, bei einer Straftat (wie z.B. Raub) eingesetzt zu werden und beim Opfer den Eindruck zu erwecken, es sei eine echte Waffe. So kann das Opfer z.B. zur Herausgabe einer Sache genötigt werden. Der Täter kann so beim Einsatz einer Spielzeugpistole unter Umständen denselben Erfolg erzielen wie mit einer echten Faustfeuerwaffe. Gerade bei Jugendlichen sind solche Waffen sehr beliebt. Der Kauf gestaltet sich sehr unkompliziert und kann mithin von jedem vorgenommen werden, der das Internet gerade noch so bedienen kann.
Weil das Gefahrenpotenzial derart hoch ist, fühlte sich der Gesetzgeber veranlasst, eine solche Regelung ins Gesetz aufzunehmen. Selbst wenn es sich um Spielzeugwaffen handelt, es aber nicht sofort erkennbar ist, dann bedarf es eines Waffenscheins.
Was müssen Sie nun beachten:
- Lesen Sie die Informationen zum Artikel gründlich durch.
- Rufen Sie ggf. beim Kundenservice an und stellen Sie sicher, dass es als Spielzeug auf Anhieb erkennbar ist.
• Dies ist oft dann der Fall, wenn es sich um farbige/durchsichtige Spielzeugpistolen handelt.
• Wenn im Lauf der Spielzeugwaffe eine farbliche Markierung angebracht wird, die sich nicht entfernen lässt.


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Dr. Monika Mayer Apothekerin
Vinzenz Apotheke, Rössliweg 13, 5074 Eiken
www.vinzenz-apotheke.ch

Darmgeschichten
Wir möchten in einer lockeren Reihe über den Darm, seine Aufgaben und Befindnisse schreiben. Manche Leser haben das spannende Buch: «Darm mit Charme» von Giulia Enders gelesen und kennen sich in dieser Materie bereits gut aus. Andere kennen den Satz: Die Gesundheit beginnt im Darm. Es gibt viele populärwissenschaftliche Informationen zu diesem Thema. Wir finden auch, dass, wenn der Darm gut funktioniert, die Chance gross ist, dass der Mensch gesund ist. Wir greifen dieses Thema auf, und dank neuer Präparate können wir auch Hilfestellungen bei «heiklen» Problemen anbieten.
Zum Thema Darm erst einige anatomische Betrachtungen.
Definition: Der Darm (lateinisch Intestinum) ist der wichtigste Teil unseres Verdauungstraktes. Er beginnt mit dem Magenpförtner und endet beim After. Beides sind starke Ringmuskeln, die sowohl den Eingang als auch den Ausgang dicht verschliessen. Davor liegt der Magen, die Speiseröhre und die Mundhöhle. Die Verdauung beginnt sozusagen zuoberst: nämlich bereits mit dem guten Kauen. Die Nahrung wird mechanisch zerkleinert und mit Speichel vermischt. Er enthält bereits Enzyme, um die Zerkleinerung chemisch zu unterstützen. Wenn man lange genug Brot kaut, schmeckt es süss. Die Amylase spaltet die Kohlehydrate bis zum Zucker, den man dann süss wahrnimmt. Dieser Speisebrei wird durch die Speiseröhre aktiv in den Magen befördert. Aktiv heisst, dass wir auch im Kopfstand schlucken können und das Ganze in den Magen gelangt.
Exkurs Erbrechen: Der oben beschriebene Automatismus ist beim Erbrechen gestört. Der Körper findet, dass der Mageninhalt heraus muss und kehrt den Schluck-Vorgang um. Wenn der Magen genügend entleert ist, bleibt diese «Umkehrung» noch einige Zeit bestehen. Darum sollte man, auch wenn der Durst gross ist, nur teelöffelweise Flüssigkeit zu sich nehmen; und einen Mindestabstand von 10 bis 15 min. einhalten. Mindestens so lange, bis wieder die Menge eines Glases vertragen wird. Kleinkindern kann man ein mit Wasser getränktes «Nuschi» geben, an dem das Kind saugen kann. Natürlich ist der Flüssigkeitsersatz wichtig. Der Körper braucht ihn dringend. Aber es funktioniert nur, wenn das Getränk auch im Magen bleibt. Dazu eignet sich alles, worauf man Lust hat. Es gibt dafür Elektrolytlösungen aus der Apotheke oder auch andere isotonische Getränke (alkoholfreies Bier gehört da übrigens auch dazu). Im Ratgeber Durchfall beschreiben wir die andere Variante: viel Flüssigkeit in kurzer Zeit zu verlieren. Dort finden Sie ein WHO-Rezept für eine selbst herzustellende Elektrolyt-Lösung.
Zurück zum Thema: Der Darm eines Erwachsenen ist zwischen 5 ½ bis 7 ½ Meter lang und besitzt mit etwa 120 m² eine riesige Oberfläche. So gross wie eine 3½- Zimmerwohnung. Sie kommt durch einen «Trick» = Falten, Darmzotten und Mikrovilli zustande. Diese grosse Fläche erlaubt die Aufnahme der Nährstoffe.
Unterteilung:
• Dünndarm (lat. Intestinum tenue):
- Zwölffingerdarm (Duodenum)
- Gekrösedarm: mit Leerdarm (Jejunum) und Krummdarm (Ileum)
• Dickdarm (Intestinum crassum)
- Blinddarm mit dem Wurmfortsatz (der letztere ist umgangssprachlich fälschlicherweise als «Blinddarm» bekannt).
- Grimmdarm: aufsteigend = Colon ascendus, querverlaufend = Colon transversum, absteigend Colon descendum und den S-förmig verlaufenden = Colon sigmoideum (Sigma)
• Mastdarm (Rectum), auch als Enddarm bezeichnet, bestehend aus Pars ampullaris und Analkanal.
Der darauffolgende After (lat. Anus) ist von seinem Gewebe her im engeren Sinne kein Darmbestandteil mehr. Er ist von der äusseren Haut ausgekleidet. Mit dem endständigen Venengeflecht, bekannt durch die Hämorrhoiden, dem inneren und äusseren Schliessmuskel bildet er den Schluss des Systems.
In den nächsten Ratgebern gehen wir auf die verschiedenen Funktionen ein.
Lassen Sie sich von uns beraten: vinzenz apotheke – eine quelle der gesundheit

Für Fragen sind wir immer für Sie da.
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Christoph Zehnder, eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick
www.ruetschi-ag.ch
Was ist das Ziel von FIDLEG und FINIG?

EZB und Inflationsbekämpfung? Fehlanzeige!
Die EZB fährt mit ihrer Strategie zusehends «an die Wand». Die Inflation beträgt mittlerweile mehr als 8%, doch die EZB konnte sich immer noch nicht zum Bekämpfen der Inflation bekennen. Sie verliert jegliche Glaubwürdigkeit als Zentralbank. Erst per Ende Juni sollen die Anleihekäufe wenigstens auslaufen und so keine weitere Liquidität in den Markt gedrängt werden und erst im Juli sollen die Zinsen um ein Minischrittchen von 0,25% erhöht werden. Zinsen um den Nullpunkt und Inflation bei 8%? Wo haben wir doch gleich bei Erdogan immer den Kopf geschüttelt? Richtig, bei seiner eigentümlichen Geldpolitik.

Die SNB erhöht ihren Leitzins auf -0,25%
Das inflationäre Umfeld in der Schweiz ist dazu im Vergleich schon fast angenehm. Zwar stieg die Inflation ebenfalls ungewohnt stark an, liegt aber mit knapp 3% doch deutlich tiefer. Im Vorfeld der geldpolitischen Lagebeurteilung der SNB erwarteten denn auch die meisten Experten, dass die SNB nichts am Leitzins ändern und sich weiter hinter der EZB verstecken werde. Doch sie irrten. Die SNB entschied sich am vergangenen Donnerstag, erstmals seit 15 Jahren ihren Leitzins zu erhöhen und dies gleich um 0,5%. Neu steht der SNB-Leitzins damit bei -0,25%.

Gratulation an die SNB…
Der SNB gebührt für diesen Entscheid ein Lob. Sie hat sich aus dem gefährlichen Fahrwasser der EZB hinausgewagt und versucht mit ihrem Entscheid, verlorene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen. Sie hat sich dem riesigen Druck der hyperexpansiven «laissez-faire»-Geldpolitik der letzten Jahre endlich verweigert und das Richtige getan. Das geldpolitische Ziel der SNB lautet Preisstabilität, was sie mit einem Anstieg der Konsumentenpreise von weniger als 2% pro Jahr gleichsetzt. Wie erwähnt stehen wir aktuell bei knapp 3% (Tendenz steigend), somit war es höchste Zeit zu reagieren. Die SNB konnte ausserdem das für sie im Moment einigermassen angenehme Devisenumfeld nutzen. Der USD ist derzeit recht stark bzw. der CHF nicht mehr allzu stark. Das gibt Luft für einen mit höheren Zinsen leicht ansteigenden CHF. Dies wiederum hilft gegen die so genannte «importierte Inflation».

… es bleiben ihr aber noch Herkules-Aufgaben
Die SNB dürfte mit ihren Massnahmen noch lange nicht fertig sein. Der Leitzins liegt immer noch im Minus. -0,25% vs. knapp 3% Inflation: auch die SNB ist noch meilenweit weg von einer restriktiven Geldpolitik. Den noch längeren Weg hat die SNB allerdings bei einer anderen Pendenz vor sich. Die seit der Finanzkrise explodierte Bilanzsumme ist im Vergleich zur Wirtschaftsleistung so gross wie bei keiner anderen Zentralbank. Die Rückführung auf ein «vernünftiges Niveau» dürfte nicht so einfach und schnell zu bewerkstelligen sein. Aber auch hier gilt die Weisheit von Konfuzius: Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt.

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Margrit Schmidlin
lic. phil. Fachpsychologin für Psychotherapie FSP
Oekum. Paarberatung Bezirke Brugg Laufenburg Rheinfelden
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Heilsame Berührungen
Die meisten Menschen mögen es eigentlich ganz gerne, wenn sie respekt- und liebevoll berührt, umarmt werden, mögen das Kuscheln und das Anlehnen an einen anderen Menschen.
Kinder suchen und brauchen die körperliche Nähe zu den Eltern und Geschwistern, da finden sie Geborgenheit, Sicherheit, Beruhigung, Trost und Entspannung. Diesen Effekt hätten körperliche Berührungen auch noch bei Erwachsenen, jedoch wird es in der Pubertät «uncool», weiterhin den Körperkontakt zu den Eltern zu suchen. Ab diesem Zeitpunkt werden Berührungen mit anderen Menschen eher in einen sexualisierten Zusammenhang gestellt: Was will der oder die von mir, wenn er/sie mich berührt? Ist er schwul, sie lesbisch, wenn er/sie mich umarmt? Im Erwachsenenalter bleiben dann noch kurze Umarmungen innerhalb der Familie oder im Freundeskreis möglich; längere oder andere Formen der Berührungen werden in eine Partnerschaft verbannt oder stehen im klar definierten Rahmen einer beruflichen Tätigkeit (Physiotherapie, Masseurin, Coiffeur, Spitex, Pflege, Sexarbeiter:innen etc.). So bezahlen Erwachsene das Bedürfnis nach körperlichem Kontakt, nach Geborgenheit, Trost, Sicherheit und Nähe häufig mit dem Preis der Sexualität. Sicher ist Sex die intensivste und intimste Form von körperlicher Nähe, jedoch darf die Frage erlaubt sein, ob es nicht auch mehr andere menschliche Berührungen geben sollte oder könnte, ohne dass wir dabei an Grenzüberschreitungen und an Sex denken müssen.
Studien zeigen nämlich, dass Berührungen nicht nur emotional, sondern auch körperlich heilsam sind: Bereits nach kurzer Zeit einer liebevollen Berührung oder Umarmung schüttet der Körper Glückshormone aus. So wird zum Beispiel Angst reduziert, Menschen können sich besser beruhigen und entspannen, Stress wird abgebaut, sogar Wunden können schneller heilen und man erholt sich nach einer Operation im Spital besser. Und Menschen, die in funktionierenden Beziehungen leben, sind allgemein gesünder und leben länger.
Auf der anderen Seite steht die körperliche Integrität, die gewahrt werden muss: Nicht umsonst sind tätliche Angriffe und Übergriffe, auch in der Ehe, strafbare Handlungen. Spätestens die «Me-too-Bewegung» hat die Diskussion neu entflammt, wo sexuelle Übergriffe beginnen, und das Bewusstsein geschärft, wie problematisch und schädigend unerwünschte und grenzüberschreitende Berührungen sind. Jemanden zu berühren oder berührt zu werden, ist also eine sehr heikle Sache. Jede/r hat dabei seine/ihre eigenen Bedürfnisse und Grenzen, die es zu respektieren gilt.
Den Ausweg aus diesem Dilemma sehe ich darin, dass wir uns dort, wo es unser Rahmen erlaubt, wieder mehr und bewusster berühren; sei es eine Umarmung zur Begrüssung und zum Abschied, eine kurze Berührung am Arm oder an der Schulter während eines Gespräches, sich beim Spaziergang an den Händen zu halten oder sich unterzuhaken – ganz ohne Hintergedanken, sondern um zu zeigen: Ich mag dich, ich verstehe dich, ich bin für dich da. Es kann so viel sagen, wo Worte manchmal fehlen, und kann so viel Gutes bewirken.
Die Massnahmen im Umgang mit der Corona-Pandemie haben uns das Bewusstsein für Nähe und Distanz sowieso schon nahegelegt. Vermutlich wurde uns dabei auch bewusster, welchen Stellenwert wir selbst den Berührungen geben. Nutzen wir doch dieses Bewusstsein dafür, das Geschenk des Berührens und Gehaltenwerdens zu schätzen und dort wieder vermehrt zur Anwendung zu bringen, wo wir es geniessen können.

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ass. iur. Aysel Mermer
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Stillende Mütter und ihre Rechte
Oft ist berufstätigen Frauen nicht bewusst, welche Rechte ihnen zustehen, wenn sie nach der Schwangerschaft wieder in den Berufsalltag einsteigen. Insbesondere haben stillende Mütter damit zu kämpfen, dass sie nicht wissen, ob und wo sie ihr Kind stillen dürfen. Es stellt sich also die Frage: Dürfen stillende Mütter während ihrer Arbeitszeit ihr Kind stillen?
Laut dem Schweizer Arbeitsgesetz und den Verordnungen dazu hat eine Mutter das Recht, ihr Kind während ihrer Arbeitszeit zu stillen und sie ist zudem berechtigt, die Anrechnung dieser Zeit als bezahlte Arbeitszeit zu verlangen und zwar wie folgt:
– bei einer täglichen Arbeitszeit von bis zu 4 Stunden: mindestens 30 Minuten.
– bei einer täglichen Arbeitszeit von mehr als 4 Stunden: mindestens 60 Minuten.
– bei einer täglichen Arbeitszeit von mehr als 7 Stunden: mindestens 90 Minuten.
Angestellte der öffentlichen Verwaltung unterstehen nicht dem Arbeitsgesetz.
Stillende Mütter dürfen das Kind sowohl in den Räumlichkeiten des Betriebes als auch ausserhalb stillen. Zu diesem Zwecke können sie vom Arbeitgeber verlangen, dass dieser ihnen einen geeigneten Raum mit entsprechender Möblierung zur Verfügung stellt. Stillende Mütter haben auch das Recht, diese Stillzeiten nach den Bedürfnissen des Kindes zu beziehen.
Wir empfehlen Ihnen, sich frühzeitig mit Ihrem Chef oder Ihrer Chefin abzusprechen. Die Unterstützung durch den Betrieb ist wichtig. Sollten Sie Fragen haben oder Hilfe benötigen, stehen wir Ihnen gerne juristisch bei. Sie können sich auch bei der Mütter- und Väterberatung, Ihrer Kinderärztin oder Hebamme informieren.

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Lukas Rüetschi eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick
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Höhere Zinsen
Was lange kaum mehr jemand für möglich gehalten hat, ist eingetroffen. Die Zinsen sind in den letzten 4 Monaten massiv angestiegen und haben sich von den langanhaltenden Tiefstständen gelöst. Die lange als temporäres Phänomen beschriebene Inflation hält sich sehr hartnäckig und kann auch von Notenbankern und Politikern im Moment nicht mehr weg- oder kleingeredet werden. Obwohl die Zinsen im längerfristigen Vergleich immer noch sehr tief sind, hat das Spuren in der Obligationenquote vieler Anleger hinterlassen. Längerfristige Obligationen sind im Preis merklich gesunken, was man auch in vielen gemischten Fonds eindeutig in der negativen Performance sieht. Genau solche Überlegungen haben mich lange vorsichtig gestimmt. Wie es nun weitergeht, ist schwer zu beurteilen. Beruhigt sich die Inflation oder gehen wir vielleicht sogar in Richtung eine Stagflation, was kaum eine tolle Zukunft verheissen würde? Anleger finden aber endlich wieder festverzinsliche Anlagen mit einer Nettorendite nach allen Kosten. Das war lange sehr, sehr schwierig. Leider decken aber auch diese Zinsen aktuell die Teuerung nicht vollumfänglich.

Messe Schweiz vor weiterer Kapitalerhöhung
Die börsengehandelte Messe Schweiz hat anspruchsvolle Zeiten hinter sich, welche ein grösserers Loch in der Kasse hinterlassen haben. Die Probleme um die Uhrenmesse Basel World und Corona haben dem Messeanbieter massiv zugesetzt. Nun wird unter anderem zur Ablösung einer nächstes Jahr fällig werdenden Obligation eine grössere Kapitalerhöhung geplant. Natürlich ist die Zeit der ganz grossen Publikumsmessen vorbei. Trotzdem bin ich der Meinung, dass sich für risikofreudige Anleger auf diesem Niveau oder bei der möglichen Kapitalerhöhung ein Einstieg lohnen könnte. Diese Aktie nimmt sehr viel Negatives vorweg und sie besitzt sehr viele Messeimmobilien an bester Lage in Basel und Zürich, was eine gewisse Sicherheit darstellt.
Möglicherweise stehen Idorsia und Basilea (beides gehandelte Biotechaktien aus dem Raum Basel) auch bald vor Kapitalmassnahmen, welche wahrscheinlich ebenfalls in einer Kapitalerhöhung enden könnten. Das könnte den Druck auf den Aktienkursen erklären. Auch bei diesen beiden Firmen bin ich mittelfristig relativ positiv, obwohl der aktuelle Preis eine andere Sprache spricht. Trotzdem eignen sich diese Aktien nur für eher risikofreudige Anleger und als Beimischung.

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Dr. Monika Mayer Apothekerin
Vinzenz Apotheke, Rössliweg 13, 5074 Eiken
www.vinzenz-apotheke.ch

Ratgeber einmal anders: Die Sirup-Saison beginnt
Mit der Hitze blüht auch der Holunder und die Nachfrage nach Zitronensäure hat begonnen. Es gibt aber auch andere schöne Rezepte, um Sirup herzustellen. Wir bieten Ihnen gute Produkte, um «Kräuter»-Sirupe herzustellen.

Gemäss einem Flyer der Firma Dixa empfehlen wir folgendes Grundrezept:
– 2 kg Zucker
– 40 g Zitronensäure
– 40 g Blüten (was auch immer schmeckt)
– 2 l Wasser
Alle Bestandteile werden gemischt und das kochende Wasser wird zugegeben. Die Mischung wird umgerührt bis sich der Zucker gelöst hat. Das Ganze muss 2 Tage ziehen und wird in dieser Zeit mehrmals täglich umgerührt. Anschliessend wird der Sirup nochmals aufgekocht, dann abgesiebt und heiss in saubere Flaschen abgefüllt. Diese Menge ergibt ungefähr 4 Liter Sirup

Wichtig:
– Das Zucker-Wasser-Verhältnis (mindestens 1:1) muss unbedingt eingehalten werden, damit die Haltbarkeit (mind. 6 Monate) gewährleistet ist.
– Der Zucker kann auch durch die entsprechende Menge Voll-, Braun-, Rohzucker oder Honig ersetzt werden. Allerdings muss man dann bei der Farbe mit «Einbussen» rechnen.
– Die Aufbewahrung erfolgt am besten kühl und vor Licht geschützt (klassisch im Keller), nach Anbruch am besten im Kühlschrank.

Als Aperitifs sind Sirupe sehr beliebt: Mit Prosecco, Weisswein oder einfach Mineralwasser und Eiswürfel ergeben sich köstliche und erfrischende Getränke. Als Anregung geben wir die folgenden 4 Rezepte (im Internet findet sich eine riesige Auswahl an anderen Möglichkeiten):

– Goldmelissen-Hibiskus Sirup: Zubereitung gemäss Grundrezept; 40 g Blüten = 30 g Goldmelisse und 10g Hibiskus Blüten.
– Waldmeistersirup: Wasser mit Zucker aufkochen und auskühlen lassen, ca. 50 g frischen, gewaschenen Waldmeister (oder 15 g getrockneten) beigeben und bis zu 3 Tage ziehen lassen und dabei öfters umrühren. Absieben, heiss in saubere Flaschen füllen und verschliessen.
– Apfel-Lavendel Sirup: Zubereitung gemäss Grundrezept; 40 g Blüten = 30 g Lavendelblüten und 10 g Apfelstückchen
– Beerensirup, klassisch mit Himbeeren, Holunder oder Johannisbeeren: 2 l Wasser aufkochen und über 2 kg Beeren giessen. 24 h stehen lassen dann filtrieren. 2 l Saft zusammen mit 40 g Zitronensäure aufkochen, 2 kg Zucker beifügen und weiter rühren, bis er aufgelöst ist, kurz weiterkochen und heiss in saubere Flaschen abfüllen und verschliessen.
– Thermomix-Ingwer-Sirup: Wer glückliche/r Besitzer/in eines Thermomixes ist, hier noch ein Ingwer-Sirup Rezept: 400g Ingwer entweder geschält oder gut gebürstet in den Mixtopf geben, 6 Sekunden bei Stufe 4 zerkleinern und mit dem Spatel nach unten schieben, weitere 6 Sekunden Stufe 4 zerkleinern. 800 g Zucker und 800 g Wasser zugeben, 4 Sekunden auf Stufe 4 vermischen und 45 Minuten bei 100°C und mit Stufe 1-2 kochen. Danach durch ein feines Sieb giessen in saubere Flaschen (2 a 0,7l) füllen und sofort verschliessen. Kühl und trocken aufbewahrt hält der Sirup ungeöffnet bis zu 6 Monate, geöffnet im Kühlschrank ca. 3 Monate. – Für einen Moscow Mule wird er mit 1 Teil Wodka (1 Teil Ingwersirup) und 2 Teilen Mineralwasser gemischt und mit 2 Gurkenscheiben serviert.

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Christoph Zehnder,  eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick
www.ruetschi-ag.ch

Was ist das Ziel von FIDLEG und FINIG?

Mit der Einführung vom neuen Finanzdienstleistungsgesetz FIDLEG im 2021 und Finanzinstitutsgesetz FINIG im laufenden 2022 kommen sowohl wesentlich höhere zeitliche und administrative wie auch finanzielle Anforderungen auf die Schweizer Vermögensverwalter zu. Ziel dieser beiden Gesetze ist es, den Anlegerschutz zu erhöhen.

Rasenmäher-Methode
Unserer unmassgeblichen Ansicht nach wird mit extrem grossem Aufwand ein extrem kleines Resultat erreicht. Bildlich gesprochen wird mit der Rasenmäher-Methode vorgegangen: Die 90% «sauberen» Vermögensverwalter (von mir aus auch mehr, es geht um das Beispiel) bleiben sauber, die 1% «kriminellen» interessieren die Gesetze nicht und bleiben kriminell, einzig bei den 9% im Graubereich dürfte sich die gewünschte Verbesserung und Erschwerung ihrer grauen Machenschaften zeigen. Bei den 90% «Sauberen» ergeben sich hingegen vorwiegend höhere administrative und finanzielle Aufwände.

Aufwand versus Ertrag: Mehrwert für Sie?
Die höheren Aufwände resultieren nicht nur aus den direkten neuen Rechnungen von Aufsichtsorganisation und FINMA oder beispielsweise auch von den massiv erhöhten Weiterbildungsvorschriften, sondern auch aufgrund der teureren Prüfkosten durch die Revisionsgesellschaften. Jede dieser höheren Rechnungen ist durch den höheren Aufwand dahinter grundsätzlich gerechtfertigt. Trotzdem haben Sie als möglicher Kunde eines Vermögensverwalters unserer Meinung nach von all diesen Kosten leider keinen grossen Mehrwert.
Etwas salopp formuliert: Im Verlauf von 2022 müssen die Schweizer Vermögensverwalter die Zulassung der FINMA bekommen, damit sie weiterhin das tun dürfen, was sie teilweise schon während Jahrzehnten professionell getan haben.
Nicht alles an FIDLEG und FINIG ist komplett überflüssig. Die Gesetze sind gut gemeint, schiessen aber leider über das Ziel hinaus. Wenig klar ist, um wie viel der Anlegerschutz dadurch tatsächlich verbessert wird. Was aber klar wird, ist, dass all dies viel kostet. Dies ist leider vielen unserer Politikern nicht klar.

Hausgemachte Inflation: neue Gesetze und Regulierungen, ausufernde Bürokratie
Inflation kommt also nicht ausschliesslich durch masslose Zentralbanker, Corona-Massnahmen, Ukraine-Krieg, etc. zu Stande, sondern manchmal durchaus hausgemacht durch steigende Regulierungen und Bürokratie...

Haben Sie Fragen? Dann schicken Sie mir ein Mail an oder rufen an unter Tel. 062 871 93 57.

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