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Ratgeber

Christoph Zehnder,  eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick
www.ruetschi-ag.ch

Leonteq als Tradingvehikel
Erstmals habe ich diesen Titel im November 2019 zum Kauf empfohlen zum Preis von rund 30 Franken (bei Interesse können Sie die alten Ratgeber auf unserer Webseite nachlesen). Im März 2020 habe ich bei 43.50 Franken zu einem (leider nur Teil-)Verkauf geraten. Nach einer Gewinnwarnung kam die Aktie unter Druck und im April 2020 habe ich bei 31 Franken zu
einem Wiedereinstieg geraten. Der Kurs ist im Juli erneut angestiegen bis auf etwa 45 Franken, hat dann wieder massiv korrigiert und lag im Oktober erneut bei etwa 32 Franken, wo ich Leonteq erneut zum Kauf empfohlen habe. Nach starken Jahreszahlen ist der Kurs in den letzen Wochen nun wieder auf etwa 45 Franken angestiegen. Somit ein Hin und Her im Range von 30 bis 45 Franken. Was nun?
Mein Rat ist wieder der Gleiche wie schon die letzten Male auf diesem Niveau. Wer eine grosse Position mit Gewinnen hat, kann einen Teil der Gewinne mitnehmen. Längerfristig bleibe ich aber bei Leonteq zuversichtlich und würde eine gewisse Position stehen lassen.
Leonteq konnte letztes Jahr aufgrund der Volatilität an den Finanzmärkten mehr Volumen kreieren, andererseits wurde sie recht stark abgestraft mit unerwarteten Hedging-Verlusten (Ausfall von Dividenden, zeitweise negativer Preis auf Erdölfutures). Der Start ins 2021 ist nach eigenen Angaben gut geglückt und die letztes Jahr bekannt gegebenen Zusammenarbeitsverträge mit mehreren neuen Gegenparteien dürften ab diesem Jahr Früchte tragen. Ein Problem aus Sicht als Aktionär sind die – leider in der Finanzbranche fast üblichen – zu hohen Saläre für Geschäftsleitung und Verwaltungsrat. Operativ aber sehen die Zukunftsaussichten für Leonteq aus unserer Sicht weiterhin gut aus.

In Central Banks we trust…
Aufgrund der Impffortschritte dürfte 2021 die Realwirtschaft endlich wieder mal kräftig zulegen. Wobei die «Verluste aufholen» die Realität wohl besser beschreibt. Wie dem auch sei… die optimistischeren Aussichten haben bereits zu einem kleinen Anstieg der längerfristigen Zinsen geführt. Die riesigen Hilfsgelder scheinen in die Realwirtschaft zu fliessen und entwickeln einen gewissen Inflationsdruck. Steigende Zinsen, steigende Rohstoffpreise, steigende Inflation: Dieses Gemisch war für Aktien in der Vergangenheit selten positiv. Wer kann da die Anleger retten?
Natürlich einmal mehr die Zentralbanken. Diese sind es seit Jahren, die mit ihrer expansiven und mittlerweile ultra-expansiven Geldpolitik nicht die Realwirtschaft und die kleinen Unternehmen unterstützen, sondern immer wieder die Anleger retten. Der Begriff des Zentralbank-Puts machte erstmals unter dem damaligen FED-Präsidenten Greenspan die Rede: Wenn die Aktienmärkte sinken, dann ruft das die Zentralbanker auf den Plan und sie überfluten die Märkte mit Liquidität. Greenspan war im Vergleich zu heute, zu Powell, diesbezüglich ein «Ministrant». Bei jedem noch so kleinen Rückgang verkündet Powell (gerade diese Woche wieder), wie ‹geduldig› – was für ein Euphemismus, einseitig und blind auf einem Auge wäre wohl richtiger – die FED bleiben werde und selbst grössere Inflation tolerieren werde. Die Märkte reagieren wie Pawlow’s Hund und geifern schon, kaum hat Powell den Mund aufgemacht.
Das Problem der Zentralbanker wird allerdings immer grösser: Ihre Massnahmen bringen der Realwirtschaft immer weniger und an den Aktienmärkten geht es immer weniger darum, Gewinne der realen Firmen in Kursgewinne umzumünzen, sondern ob ein noch unvorsichtigerer Anleger einen noch höheren Preis zahlt. Bleiben Sie vorsichtig und selektiv mit Ihren Anlagen.

Haben Sie Fragen? Dann schicken Sie mir ein Mail an oder rufen an unter Tel. 062 871 93 57.

Sonja Wunderlin, Naturärztin
Praxis am Laufenplatz 148, 5080 Laufenburg, Tel. 062 874 00 16

Kniearthrose und Blutegel
Die Kniearthrose oder Gonarthrose ist eine der häufigsten Erkrankungen des Bewegungsapparates. Sie gehört zu den degenerativen Erkrankungen. Die Knorpelschicht nützt sich ab und zunehmend reibt Knochen auf Knochen, was zu Entzündungen innerhalb des Gelenks und rund um das Gelenk herum führt.
Zuerst zeigen sich Schmerzen bei längerer Belastung wie Wandern, beim Treppen nach unten steigen und Bergabsteigen. Relativ häufig sehe ich auch sogenannte «Baker-Zysten» in der Kniebeuge. Später kann es auch in Ruhe zu Schmerzen kommen und die Beweglichkeit nimmt ab, es kommt teilweise zu Bewegungs-Blockaden. Später können Fehlstellungen und Schonhaltung auch weitere Teile des Körpers in Mitleidenschaft ziehen.

 Klassisch verordnet werden Bandagen, Physiotherapie, Krafttraining und allenfalls eine Gewichtsreduktion, wenn Übergewicht besteht. In akuten Phasen kommen schmerz- und entzündungshemmende Chemotherapeutika zum Einsatz. Was viel zu wenig bekannt ist: Eine Blutegeltherapie kann sogar recht weit fortgeschrittene Beschwerden einer Kniegelenksarthorose lindern. Der Blutegel bringt mit seinem Speichelsekret verschiedene Substanzen in das Knie des Patienten ein. Die Wirkstoffe Hirudin, Bdellin, Eglin und Calin beispielsweise wirken lokal blutgerinnungshemmend und entstauend über den Lymphweg. Andere Speichel-Inhaltsstoffe wirken entzündungshemmend und schmerzreduzierend. Die Besaftung des Gelenkknorpels sowie der Bänder und Sehnen rund ums Gelenk wird verbessert und der Körper kann mit seinen eigenen Regenerationsmechanismen wieder besser am Gelenk eingreifen. Andere Substanzen des Blutegels wirken direkt entzündungshemmend. Setzt die Therapie in einem frühen Stadium ein, kann oft eine Operation vermieden werden. In späteren Stadien kann sie herausgezögert werden. Bei Bewegungseinschränkungen und bei Baker-Zysten bringen Egel eine schnelle Erleichterung.
Greifen alle diese «konservativen» Methoden nicht, wird eine Operation in Erwägung gezogen. Operationen am Knie sind zwar häufig. Aufgrund des komplexen Halteapparats von Sehnen, Bändern um das Gelenk und der grossen Belastung, dem das Knie ausgesetzt ist, bergen sie jedoch Risiken. Oft bestehen danach Beschwerden im Alltag und im Sport. Eine Operation ist deshalb nur dann eine Op­tion, wenn alle sog. «konservativen» Methoden über längere Zeit nicht greifen, und wird gut abgewogen.
Auch nach erfolgter Knieoperation ist eine Blutegeltherapie allenfalls sinnvoll, wenn über mehrere Monate eine Entzündung mit Schwellung und Schmerzen besteht, ohne dass eine mechanische Ursache gefunden werden kann.

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Weiterführende Informationen finden Sie unter www.sonjawunderlin.ch

lic. iur. Roman M. Hänggi, Rechtsanwalt
Advokatur & Rechtsberatung TRIAS AG
Salinenstrasse 25, 4133 Pratteln, Tel. 061 823 03 03
Bahnhofstrasse 92, 5000 Aarau, Tel. 062 393 03 03
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Eigentumserwerb bei Tieren
Erst kürzlich hatte ich mich mit einem in der Anwaltspraxis eher atypischen Fall zu befassen, wo die Frage im Raum stand, wer der rechtmässige Eigentümer eines Tieres ist, das sich bereits seit geraumer Zeit im Besitz der Person befand, die mich nunmehr um Rat ersuchte. Ich antwortete dieser Person in allgemeiner Form wie folgt:
Gemäss Zivilgesetzbuch sind Tiere ausdrücklich keine Sachen. Mit Ausnahme einiger Spezialbestimmungen finden auf sie aber nach wie vor die allgemeinen sachenrechtlichen Normen über das sogenannte Fahrniseigentum Anwendung. Als Eigentümer gilt, wer aufgrund einer rechtlichen Grundlage die ausschliessliche Herrschaft über ein Tier hat. Diese Grundlage bildet in der Regel ein Kauf- oder Schenkungsvertrag. Für die Frage des Eigentums nicht relevant ist beispielsweise die Eintragung als Hundehalter bei Amicus oder der Gemeinde oder als Pferdehalter bei Agate. Diese Meldungen können zwar ein Indiz für die Klärung eigentumsrechtlicher Fragen liefern, sie stellen aber keine rechtlich relevanten Grundlagen dar.
Erlangt wird das Eigentum meist durch Übergabe des Tieres an den Erwerber bei gleichzeitiger Willensübereinstimmung hinsichtlich der Eigentumsübertragung. Möglich ist aber auch eine sogenannte Aneignung, worunter eine eigenständige Besitznahme zu verstehen ist, in der Absicht, Eigentümer zu werden. Voraussetzung hierfür ist, dass das betreffende Tier zuvor herrenlos ist, also keine Rechte Dritter an ihm bestehen. Sodann kann das Eigentum an Tieren durch Fund und Ersitzung begründet werden, wobei die Ersitzungsfrist bei Heimtieren, also bei Tieren, die nicht primär aus wirtschaftlichen, sondern in erster Linie aus emotionalen Gründen gehalten werden, lediglich zwei Monate beträgt. Weitere Erwerbsmöglichkeiten sind die Erbschaft oder die Geburt eines Tieres (wobei Jungtiere dem Eigentümer des Muttertieres zufallen).
Sofern das Eigentum an einem Tier strittig ist, Sie von jemandem zur Herausgabe des Tieres aufgefordert oder gar beim Gericht verklagt werden, das Tier aber nicht herausgeben wollen, weil Sie es lieb gewonnen haben und sich im besseren Recht bzw. als Eigentümer des Tieres sehen, empfehle ich Ihnen, sich anwaltlichen Beistand zu holen und Ihre rechtlichen Interessen fachkundig vertreten zu lassen.

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Lukas Rüetschi eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick
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Keine Aktien von Telefonverkäufern kaufen
Die Aktien boomen und ein gewiefter Telefonverkäufer bietet ein richtiges Schnäppchen mit viel Potenzial an. Es gibt nur ein Rezept: NEIN, danke! Auf keine Diskussionen einlassen, und wenn nötig halt das Telefon auflegen. Diese Verkäufer haben immer ein neues, gutes Argument, weshalb man gerade jetzt einsteigen oder dazukaufen muss. Die Wahrscheinlichkeit eines Gewinnes bei solchen Aktien ist verschwindend klein. Nein, meist droht sogar der Totalverlust. Danach rechtlich dagegen vorzugehen wird mühsam und teuer. Wer einmal etwas gekauft hat, wird oft noch Jahre später mit anderen, tollen Angeboten überhäuft, da die Adressen auch noch weiterverwendet werden. Deshalb: NEIN, danke!

Minuszinsen im Auge behalten
Wir sind in einer «komischen» Zeit und sie wird aus meiner Sicht immer spezieller. Wenn man jemandem Geld leiht, muss man dafür zahlen. Das temporäre Phänomen wird immer mehr zur Normalität. Die Hürde, ab welcher man davon betroffen ist, scheint immer mehr zu sinken. Sparen wird bestraft. Das Geld geht dafür in risikoreichere Anlagen. Deren Preise steigen und steigen und diese Anlagen scheinen «alternativlos». Ich verstehe, dass die Nationalbank versucht, den Schweizer Franken nicht zu stark werden zu lassen. Ist es aber sinnvoll, einen grösseren Teil des Mittelstandes schleichend zu enteignen oder in risikoreichere Anlagen zu drängen? Ist es sinnvoll, andere Anlagekategorien in absurde Höhen zu treiben, «nur» um die Exportwirtschaft zu stützen. Persönlich bezweifle ich das und höre auch zu wenige kritische Stimmen. Dieses Medikament hat kaum mehr Wirkung und die Nebenwirkungen sind auf die Dauer viel zu gross. Wie soll ich mich nun selber verhalten? Die Sache im Auge behalten. Liquidität evtl. auf mehreren Banken halten und im Notfall einen Teil des Guthabens in bar beziehen und sicher verwahren. Schulden rückzahlen, auch wenn die Schuldzinsen historisch einmalig tief sind. Sicher auch einen Teil des Geldes angelegt haben, aber nicht um jeden Preis! Irgendwelche Hochrisikopapiere, nur damit man den Negativzins vermeiden kann, das macht längerfristig kaum Sinn und wird sich auch kaum rechnen. Kurzfristig kann es anders aussehen, aber längerfristig hat es noch NIE ein Perpetum mobile gegeben, und jede Übertreibung hat sich wieder schmerzhaft korrigiert.

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Dr. Monika Mayer Apothekerin
Vinzenz Apotheke, Rössliweg 13, 5074 Eiken
www.vinzenz-apotheke.ch

Covid-Impfung
Jetzt ist der Impfstoff da und die ersten Bevölkerungsgruppen können geimpft werden. Wir möchten einen Überblick über das aktuelle Wissen geben (ohne eine Zusicherung der Vollständigkeit, der Wissens-Zuwachs ist gross).
Dieser Impfstoff ist etwas Besonderes und wurde mit Hilfe einer «NEUEN» Technik hergestellt. An dieser Art von Impfstoffen, genauer gesagt mRNA-Impfstoffen, wird seit mehreren Jahren geforscht. Glücklicherweise war die Technologie fertig entwickelt. Deshalb konnten die spezifischen Impfstoffe schnell entwickelt werden.
Wie sicher ist diese Impfung?

• Durch die genaue Prüfung mittels der hohen Standards für Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität durch unser Heilmittelinstitut Swissmedic ist für die Bevölkerung die Sicherheit gewährleistet!
• Das Verabreichen der Impfung erfolgt unter genau definierten Bedingungen und alle Beteiligten sind angehalten, Nebenwirkungen zu beobachten und den Fachkräften (Ärzten und auch Apothekern) zu berichten. Alle Beobachtungen werden den dafür spezialisierten Stellen gemeldet. Dadurch ist nochmals sichergestellt, dass bisher noch nicht bekannte, unerwünschte Wirkungen schnell erkannt werden.
Auch ist sicher, dass das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf um vieles höher ist, als das Risiko für schwere Nebenwirkungen nach einer Impfung.

Wie funktioniert nun diese Impfung?
Allgemein werden bei Impfungen fremde Zellen und Zellstrukturen, z.B. von Viren, unseren Abwehr-Zellen präsentiert, die als körperfremd erkannt werden. Daraufhin produzieren unsere Abwehrzellen sogenannte Antikörper und Immunglobuline, die unserem gesamten Abwehrsystem helfen die «Eindringlinge» zu eliminieren. Dabei ist von grösster Bedeutung, dass uns diese Zellstrukturen nicht krank machen können. Es handelt sich z.B. um abgeschwächte Erreger oder «Erregerteile».
Bei den mRNA-Impfungen sind diese Zellstrukturen ein modifiziertes Eiweiss eben eine mRNA. Dieses spezielle Eiweiss wird in unseren Körperzellen an den Ort gebracht, wo es wie «gelesen» wird. Das Lesen ermöglicht der Zelle ein Protein zu bilden, das identisch mit dem Oberflächen-Eiweiss des Virus (dem sogenannten Spike-Protein) ist. Unser Körper kann, wie immer, diese Struktur als fremd erkennen und Gegenmassnahmen einleiten, die zum Eliminieren des Virus führen. Der Unterschied zu den herkömmlichen Impfungen ist also, dass wir erst das Spike-Protein selber bilden müssen um es unserem Abwehrsystem zu zeigen. Die injizierte mRNA wird in einem bestimmten Zeitraum (in einigen Stunden bis wenigen Tagen) vom Körper abgebaut und unschädlich gemacht.

Die Impfung wird in den Muskel verabreicht, normalerweise in den Oberarm. Eine 2. Impfung stellt sicher, dass unser Körper genügend Material und Zeit zur Verfügung hat, das Virus bei einer allfälligen Infektion genügend schnell zu eliminieren. Bei dem in der Schweiz in Visp bei der Lonza AG produzierten Moderna Impfstoff erfolgt die 2. Impfung nach 28 Tagen.
Im Moment bittet der Kanton, dass sich nur die Personen anmelden, die entweder:
• 75 Jahre und älter sind oder
• jünger sind und an einer chronischen Erkrankung leiden, (diejenigen müssen ein Attest von ihrem behandelnden Arzt zur Impfung mitnehmen).
Da es Personen gibt, die nicht über einen Internetanschluss verfügen, können sich diese Menschen in ihrer Apotheke registrieren lassen. Sie müssen einen Telefonanschluss haben und mit ihrem Krankenkassenkärtchen vorbeikommen. (Ein Familienmitglied kann die Anmeldung mit den nötigen Informationen auch übernehmen).
Für Fragen sind wir immer für Sie da.
Bleiben Sie gesund.

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Christoph Zehnder,  eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick
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Neues Jahr, neues Glück
Die Aktienmärkte boomen, sämtliche Bankstrategen erwarten auch dieses Jahr steigende Börsen. Wenn alle dasselbe denken, kommt es häufig anders.
Die Argumentation der positiven Marktexperten lautet: Die von den Corona-Massnahmen gebeutelte Wirtschaft wird sich 2021 erholen können. Gewinne und Umsatz vieler Firmen werden steigen. Höhere Gewinne gleich höhere Kurse.
Wir gehen ebenfalls davon aus, dass sich im 2021 die Wirtschaft erholen wird und einen Grossteil des Rückgangs vom 2020 wettmachen wird. Die Gewinne vieler Firmen werden steigen. Die Gleichung „höhere Gewinne gleich höhere Kurse“ ist jedoch zu einfach.
Langfristig ja, kurzfristig ist das aber häufig nicht der Fall. Schon in der kürzesten Vergangenheit traf das nicht zu. Bspw. 2020 hatten wir stark sinkende Gewinne und trotzdem steigende Börsen. Auch 2019 wichen die Märkte zu Gunsten der Aktien von der einfachen obigen Gleichung ab: die Gewinne stiegen nur um wenige Prozent, die Börse aber legte um ca. 30% zu. Mit anderen Worten: Die Schere zwischen den Finanzmärkten und der Realwirtschaft ist in den letzten Jahren so enorm wie noch kaum je aufgegangen. Die Aktien sind sehr teuer geworden. Das künftige Anlageumfeld wird deshalb schwieriger und deutlich anspruchsvoller werden.

Auch in Zukunft werden Anleger betrogen
Unter diesem Titel publizierte die Finanz und Wirtschaft am 23. Dezember 2020 einen kurzen Artikel. Gerade angesichts der boomenden Börsen und sehr anspruchsvollen Zukunftsaussichten ein hoch aktuelles Thema. Ich picke die paar wichtigsten Punkte für Sie heraus, wie man die wichtigsten Fehler vermeiden kann und Betrüger erkennt: Wenn Sie noch nie Anlagegeschäfte getätigt haben, dann ist es nie eine gute Idee, online und ohne Rücksprache mit einer Fachperson damit zu beginnen. Konsultieren Sie die Warnliste und die Hotline der Finanzaufsicht Finma, um verdächtige Anlagen zu identifizieren. Besonders bei Telefonverkäufern ist es wichtig, sich nicht unter Zeitdruck setzen zu lassen. Ich persönlich gehe noch eine Stufe weiter: Am Telefon und ohne weitere Informationen kaufe ich nie etwas.
Sie sollten prüfen können, ob das Modell des angeblichen Gurus verständlich, plausibel und nach normaler Wahrscheinlichkeit möglich ist. Längerfristig sehr hohe Renditen sind an sich schon verdächtig. Gute Renditen sind besonders dann auffällig, wenn es nie schlechte Jahre gibt. Madoff, Behring, ASE und Konsorten lassen grüssen. Unverständlichkeit und Intransparenz von Strategien können ein Warnsignal sein.
Ein wichtige Hürde, die Betrug deutlich erschwert: Ein Anlageberater sollte das Geld nie selbst halten, sondern eine Drittpartei muss eingeschaltet sein. Konkret heisst das, dass Sie bei einer Bank ein Konto bzw. Depot auf Ihren Namen eröffnen. Der Verwalter darf dort einzig Transaktionen im Rahmen eines besprochenen Risikoprofils vornehmen, aber selber keine Zahlungen ab Ihrem Konto vornehmen. Passen Sie auf, was für Formulare Sie unterschreiben, sprich welche Rechte Sie dem Verwalter einräumen.
Das alles verhindert zwar noch immer nicht ganz, dass Sie einem Anlagebetrüger aufsitzen, aber die Wahrscheinlichkeit ist schon bereits deutlich kleiner.

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lic. iur. Roman M. Hänggi, Rechtsanwalt
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In dubio pro reo – Im Zweifel für den Angeklagten
Beim Grundsatz in dubio pro reo handelt es sich um ein grundlegendes Prinzip des Strafprozessrechts. Dieser Grundsatz lässt sich aus der EMRK (Art. 6 Abs. 2) und der Unschuldsvermutung der Bundesverfassung (Art. 32 Abs. 1) ableiten und hat damit Verfassungsrang. Er ist auch in der Strafprozessordnung (Art. 10 Abs. 3 StPO) kodifiziert. Das Bundesgericht führt konstant aus, der Grundsatz ‹in dubio pro reo› betreffe sowohl die Verteilung der Beweislast als auch die Würdigung der Beweise.
Als Beweislastregel bedeutet die Maxime, dass der Richter den Angeklagten freisprechen muss, wenn er nicht sämtliche schuld- und strafbegründenden Tatsachen für nachgewiesen erachtet. Es ist Sache der Anklagebehörde (Staatsanwaltschaft), die Schuld des Angeklagten zu beweisen, der Angeklagte muss nicht seine Unschuld nachweisen. Die Maxime ist verletzt, wenn der Strafrichter einen Angeklagten (explizit) mit der Begründung verurteilt, er habe seine Unschuld nicht nachgewiesen oder wenn sich (implizit) aus der Begründung des Urteils ergibt, dass der Strafrichter von der falschen Meinung ausging, der Angeklagte habe seine Unschuld zu beweisen, und dass er ihn verurteilte, weil ihm dieser Beweis misslang.
Als Beweiswürdigungsregel besagt die Maxime, dass sich der Richter nicht von einem Sachverhalt überzeugt erklären darf, wenn bei objektiver Betrachtung erhebliche und unüberwindliche Zweifel bestehen bleiben, ob sich der Sachverhalt verwirklicht hat. Bestehen solche unüberwindlichen Zweifel an der Erfüllung der tatsächlichen Voraussetzungen der angeklagten Tat, dann hat das Gericht von der für die beschuldigten Person günstigeren Sachlage auszugehen. Die Maxime ist verletzt, wenn der Strafrichter an der Schuld des Angeklagten hätte zweifeln müssen. Dabei sind bloss abstrakte und theoretische Zweifel nicht massgebend, weil solche immer möglich sind und absolute Gewissheit nicht verlangt werden kann. Es muss sich um erhebliche und nicht zu unterdrückende Zweifel handeln, d.h. um solche, die sich nach der objektiven Sachlage aufdrängen.
In der Praxis kommt es immer mal wieder vor, dass der Grundsatz in dubio pro reo in seinen genannten Teilgehalten verletzt wird. Es ist daher wichtig, diese Verletzungen form- und fristgerecht zu rügen, was strafprozessuale Kenntnisse erfordert. Es empfiehlt sich daher für den Angeklagten, frühzeitig einen Strafverteidiger oder eine Strafverteidigerin beizuziehen. Dies auch deshalb, weil es zu den Kernaufgaben der Strafverteidigung gehört, die Sachverhaltsversion des Angeklagten vor Gericht adäquat darzustellen, alternative Möglichkeiten aufzuzeigen und Zweifel zu säen.


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Lukas Rüetschi eidg. dipl. Vermögensverwalter
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Wie könnte es nach der Corona-Pandemie weitergehen?
Die Finanzmärkte scheint die Pandemie schon länger nicht mehr wirklich zu interessieren und sie nehmen aus unserer Sicht einen grossen wirtschaftlichen Aufschwung vorweg.
Dieser Aufholaufschwung ist nicht unmöglich! Was mir aber gar nicht gefällt, ist, dass mehr oder weniger alle Anlageklassen auf Höchstständen liegen. An so etwas mag ich mich nicht erinnern und persönlich finde ich nur eine Erklärung: Die unendliche Liquidität, welche die Zentralbanken in Märkte gepumpt haben. Seit der Finanzkrise (nun rund 12 Jahre her), gab es nur eine Richtung. Nehmen wir einmal an, dass dieser Aufschwung nach der Pandemie wirklich richtig kommt. Eine höhere Nachfrage könnte auf ein nicht gleich schnell wachsendes Angebot treffen und die Preise würden steigen. Plötzlich könnte die Inflation, welche wir in den Anlagen ja schon länger sehen, auch in den Konsumgütern ankommen. Dann würde es richtig spannend, da für die hochverschuldeten Staaten höhere Zinsen sehr schwierig zu bewältigen wären. Lässt man diese weiterhin künstlich sehr tief oder würde man zügig versuchen, die aufkommende Inflation zu bekämpfen? Ob so ein Szenario gut für die Aktienmärkte ist? In der Vergangenheit kaum. Tritt der Wirtschaftsaufschwung nicht so ein, dann sind die aktuellen Marktbewertungen in keiner Weise zu rechtfertigen. Dann würde wieder nur die Liquiditätserklärung die Höhe erklären und ich komme wieder mit der alten Frage: Ist es jemals gelungen, sich selber am Schopf aus dem Sumpf zu ziehen?
Es wird spannend bleiben und mich würden grössere Schwankungen nicht überraschen. Wie verhalte ich mich aber in einer solchen Phase richtig? Leider habe auch ich hier kein Patentrezept und koche (wie alle anderen) auch nur mit Wasser. Keine allzu aggressive Anlagepolitik und eine gute Diversifikation könnte das A und O sein. Mindestens sollte dies ganz grobe «Schnitzer» verhindern und einem hoffentlich nie den Schlaf rauben.
Ich wünsche Ihnen ein erfreuliches und gesundes 2021.

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Dr. Monika Mayer Apothekerin
Vinzenz Apotheke, Rössliweg 13, 5074 Eiken
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Durchfall
Zum Ende vom Jahr gibt es immer viel und gutes Essen. Zum Leidwesen unseres Darmes manchmal zu viel und manchmal zu ungewohnt oder manchmal mit ungewünschten Zutaten.
Wir wissen alle, dass bei Fondue Chinoise oder Bourguignonne das rohe Fleisch nicht mit dem gekochten auf dem gleichen Teller gegessen werden darf. Der Grund sind eventuell vorhandene Viren oder Bakterien im rohen Fleisch. Der austretende Fleischsaft mischt sich mit den Sossen und wir nehmen alles gleichzeitig zu uns. Normalerweise vermag unser Magen mit seiner Säure die Nahrung soweit zu desinfizieren, dass nichts passiert. Manchmal reicht das nicht aus. Oder die ungewohnte Nahrung erscheint unserem Darm zu viel und er reagiert nach dem Motto, was zu viel ist, gehört schleunigst raus. Die Folge ist Durchfall!
Säuglinge und Kleinkinder sind besonders gefährdet bei einem akuten Durchfall «auszutrocknen» im Fachchargon Dehydratation genannt. Ein Warnzeichen sind die «Stehenden Hautfalten». Man zieht bei der Hand eine Falte hoch. Wenn sie sich nicht zügig zurückbildet spricht man von eben einer stehenden Hautfalte!
Wann ist bei längeren Beschwerden ein Arztbesuch angesagt?
- Leidet ein Kleinkind unter Durchfall, müssen Sie mit ihm spätestens nach 24 Stunden zum Arzt oder direkt ins Spital. Man wird dort versuchen den Flüssigkeitsmangel (z.B. mittels Infusion) wieder auszugleichen.
Ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene gehören zum Arzt:
- wenn der Durchfall länger als 3 – 4 Tage dauert,
- wenn sich Blut im Stuhl befindet,
- wenn hohes Fieber, Schüttelfrost, starke Krämpfe oder anhaltendes schweres Krankheitsgefühl hinzukommen,
- bei extremem Durst mit blassem Gesicht und erhöhtem Herzschlag,
- bei starker, ungewollter Gewichtsabnahme.
Ältere Patienten >65 Jahre sind ebenfalls eher gefährdet zu dehydrieren oder durch den Flüssigkeitsverlust mit anderen Medikamenten Komplikationen zu erleiden! Auch bei ihnen gelten die gleichen Vorsichtsmassnahmen wie bei Kleinkindern.
Kinder ab drei Jahren und Erwachsene
<65 Jahren sind eigentlich unproblematisch. Bei ihnen gilt es, den Flüssigkeitsverlust so zügig wie möglich auszugleichen. Dazu eignen sich sogenannte isotonische Getränke. In der Apotheke sind dazu Präparate erhältlich. Eine schnelle Hilfe bieten auch selbstgemischte Elektrolyt-Mischungen.
Elektrolytlösung – selbstgemischt gemäss WHO
Eine im richtigen Verhältnis gemischte Zucker-Salz-Lösung gibt dem Körper rasch die nötigen Mineralstoffe zurück, die er für wichtige Stoffwechselvorgänge braucht.
Rezept:
Geben Sie in einen Liter stilles Mineralwasser (oder abgekochtes kaltes Leitungswasser) einen Teelöffel Kochsalz und sieben bis acht Teelöffel Traubenzucker (ersatzweise Haushaltszucker). Mischen Sie alles gründlich durch und trinken Sie über den Tag verteilt insgesamt zwei Liter der jeweils frisch zubereiteten Lösung.
Als Ersatz für die WHO-Trinklösung kann man im Notfall auch folgendes Getränk leicht selbst herstellen:
- Acht nicht gehäufte Teelöffel Haushaltszucker (=Saccharose, wird im Körper in Glucose und Fructose gespalten, wenn Traubenzucker vorhanden ist, sollten Sie diesen verwenden)
- ¾ Teelöffel Salz (Kochsalz = Natriumchlorid)
-½ Liter Orangensaft (enthält ca. 0,8 g Kalium, entspricht etwa 20 mmol)
-½ Liter Mineralwasser (enthält je nach Sorte bis etwa 20 mmol HCO3-).
Anstelle von dieser Menge Flüssigkeit können Sie auch Kräuter- oder Früchtetee verwenden
Wichtig ist, dass Sie bei der Zubereitung die empfohlene Flüssigkeitsmenge einhalten, da die Lösung sonst nicht die optimale Konzentration aufweist. Die fertige Lösung hält sich im Kühlschrank bis zu 24 Stunden. Anschliessend sollten Sie sie neu ansetzen.
Da bei der Herstellung einer solchen Lösung erfahrungsgemäss Fehler vorkommen können, ist die Zusammensetzung nicht immer ideal. Insbesondere bei der Behandlung von Kindern ist ein optimaler Elektrolytersatz wichtig. Für sie sind selbst zubereitete Lösungen daher weniger empfehlenswert, auch weil der selbstgemischten Lösung Zitrat und Kalium fehlen.
Die Trinkmenge sollte etwa 40 ml/kg Körpergewicht innerhalb von 24 Stunden betragen (macht z. B. bei einem Körpergewicht von 75 kg drei Liter pro Tag).
Bleiben Sie gesund!
Frohe und genussvolle Festtage im Kreise Ihrer Lieben wünscht Ihnen
Ihr Team der Vinzenz Apotheke

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Aktienmärkte auf Rekordjagd
2019 haben die meisten Aktienmärkte um die 25-30% zugelegt. Die Gewinne der Firmen bewegten sich in der Summe nur minim aufwärts. Der Preis, den wir für die Aktien bezahlen, hat sich somit um rund 25% erhöht gemessen an den Gewinnen.
Wie sieht das im fast schon vollen Aktienjahr 2020 aus? Nach starken Kursverlusten im Frühjahr, ausgelöst durch die Angst vor der sich anbahnenden Corona-Pandemie, stiegen die Indices weltweit wieder stark an, teilweise sogar über den Stand von Anfang Jahr. Der S&P500 beispielsweise steht aktuell mehr als 15% im Plus. Die Gewinne der S&P500 Firmen hingegen stehen trotz Erholung im 3. Quartal per Ende September noch fast 30% im
Minus gegenüber dem Jahresanfang. Die Bewertungsschere ist somit über diese knapp zwei Jahre etwa 100% aufgegangen. Auch wenn wir den Corona-Gewinn-einbruch weglassen, bleibt eine höhere Bewertung von mehr als 40% vs. Anfang 2019.
Mit den bald verfügbaren und offenbar recht effektiven Impfstoffen scheint eine weitere Erholung der Realwirtschaft plausibel und im Sommer 2021 könnte die Wirtschaft wieder auf vollen Touren laufen. Davor aber müssen wir noch durch den Winter kommen. Reicht das, um weitere Kursgewinne zu rechtfertigen? Unsere unzweideutige Meinung ist Nein.

Der verstorbene Börsenaltmeister André Kostolany verglich das Verhältnis zwischen der Wirtschaft und der Börse einmal mit einem Mann, der mit seinem Hund Gassi geht. Der Hund läuft manchmal dem Herrchen voraus, manchmal hinterher. In der Summe jedoch bewegen sich beide in der gleichen Zeit vorwärts. Wo stehen Hund und Herrchen im Moment?
Seit der Finanzkrise vor 12 Jahren haben die Zentralbanken dem Aktienmarkt mit immer extremeren Liquiditätseinschüssen eine immer längere Leine gegeben und die Börse ist seinem Herrchen, der Realwirtschaft, weit vorausgelaufen. Der Abstand scheint so gross zu sein wie kaum je in den letzten 100 Jahren. Machen die Zentralbanken die Leine noch länger? Wer weiss. Dass mit so einer langen Leine die Kontrolle des Herrchens über den Hund immer kleiner wird, ist das eine (und ein Thema für einen anderen Ratgeber). Aber reicht das auch aus, dass der Hund seinem Herrchen noch weiter voraus läuft? Nicht unbedingt. Hunde haben die Angewohnheit, dass sie manchmal auch bei langer Leine wieder zum Herrchen zurückkommen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Aktienmarkt zurückkommen wird, erachten wir als deutlich grösser als dass die Realwirtschaft plötzlich zum Spitzenmarathonläufer mit Sprinterqualitäten wird und eine weiterlaufende Börse einholt. Wir würden deshalb zu Gewinnmitnahmen raten.

Steuern sparen
Wer als Erwerbstätiger dieses Jahr noch keine Einzahlung in die dritte Säule gemacht hat, dies aber noch tun will, muss sich sputen. Eine Einzahlung in die Säule 3a (oder auch ein Einkauf in die Pensionskasse) kann sich aus steuerlichen Gründen lohnen. Der Maximalbetrag beträgt 2020 Fr. 6826 (bzw. für Selbständigerwerbende 20% vom Erwerbseinkommen). Der einbezahlte Betrag darf beim steuerbaren Einkommen geltend gemacht werden und senkt somit die Steuerrechnung. Erst bei der künftigen Auszahlung wird eine Steuer fällig, und dies zu einem Vorzugssatz von 30% beim Kanton bzw. 20% beim Bund.

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Sonja Wunderlin, Naturärztin
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Viren und ihr Wirt
Der Winter ist nun auch bei uns angekommen, wir hatten einen ersten Frost zu Besuch. Und wie jedes Jahr freut das auch die Viren.
Viren sind winzig, bis zu 100 mal kleiner als Bakterien. Sie haben keine eigenen Zellen und keinen eigenen Stoffwechsel und können sich alleine nicht vermehren. Genau genommen gehören sie deshalb auch nicht zu den Lebewesen. Sie brauchen für die Vermehrung immer einen Wirt, an dessen Zellen sie andocken können, und dann lassen sie für sich arbeiten. Diese Wirtszellen führen dann nicht mehr ihren eigenen Stoffwechsel durch, sondern produzieren im Dienste des Virus weitere Viren.
Das Virus ist also ohne den Wirt ziemlich verloren. Entscheidend für den Verlauf einer Virusinfektion ist der Zustand des Wirts-Organismus. Solange es dem Menschen psychisch, physisch und mental gut geht, kann er sich schnell gegen Viren durchsetzen und Antikörper bilden. Deshalb setzt die Naturmedizin bei der Stärkung des potenziellen Wirts, also dem Menschen, selber an.
Ein Ausflug ins vernetzte Denken: Wir sind Teil eines grossen Systems, der Mensch ist ein Untersystem der Natur und damit den Gesetzen der Natur unterworfen. Alles, was im System geschieht, beeinflusst auch uns direkt. Ein einziger Störfaktor im System führt selten zu einer Erkrankung. Wenn aber mehrere Faktoren zusammenkommen, wird das Immunsystem und der gesamte Organismus geschwächt und angreifbar. Wer gut zu sich schaut, erhöht die «Anpassungsbreite» des Organismus und der Körper kann neue Herausforderungen, wie beispielsweise eine Virusinfektion, besser bewältigen.
Schon im 15. Jahrhundert hat Paracelsus die sechs «res non naturales» beschrieben, sechs äussere Einflüsse des grossen Systems, die unsere Gesundheit beeinflussen: Speise & Trank, Licht & Luft, Schlafen & Wachen, Arbeit & Ruhe, Ausscheidungen sowie Leidenschaften & Gefühle.
Schränken Sie sich in der momentanen Situation zu sehr in diesen sechs Punkten ein, zum Beispiel, weil Sie sich vor einer Infektion schützen möchten, so schwächen Sie damit Ihr Immunsystem. Achten Sie also nicht nur auf die Vermeidung einer möglichen Ansteckung, sondern achten Sie auf sich selber.
Kleine Checkliste:
• Essen und trinken Sie entsprechend Ihren Bedürfnissen ruhig und regelmässig und am besten in guter Gesellschaft?
• Bewegen Sie sich mindestens eine halbe Stunde täglich an der frischen Luft?
• Haben Sie einen erholsamen Schlaf und sind Sie am Morgen erfrischt und präsent?
• Ist Ihr Tagwerk erfüllend? Sind Sie am Abend zufrieden und müde?
• Sind Sie emotional ausgeglichen?
• Sind Ihre Ausscheidungen regelmässig?
• Pflegen Sie einen echten und bereichernden Austausch mit Partner, Familie, Freunden und Bekannten?
Ich wünsche gute Gesundheit.
Die Schlempe
Ein bewährtes allgemeines Hausmittel zur Kräftigung und Stärkung der Abwehr
1 Liter Wasser
1 EL frischer Ingwer, geschält
3 ganze Zitronen, bio, ganz, mit Schale
½ Knolle Knoblauch, geschält
50 g frische Kurkuma-Wurzel geschält
20 schwarze Pfefferkörner, gestossen oder 1 TL Angelikawurzel (Angelicae radix, aus der Drogerie)
Alles klein hacken, im Wasser kurz aufkochen (Deckel zu). 20 Minuten gedeckt ziehen lassen. Wahlweise absieben oder gesamthaft in dunkle Flaschen füllen.
Zur Vorbeugung 1 Schnapsglas täglich, bei akutem Infekt 3-4 Schnapsgläser über den Tag verteilt trinken. Pur oder mit warmem Wasser verdünnt. Während oder nach dem Essen.

Fragen richten Sie gerne an:
Weiterführende Informationen finden Sie unter www.sonjawunderlin.ch

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