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Von Denise Gut Kägi

Ich glaube Ihnen gerne, liebe Tempo 30-Gegner, dass Sie zu den vernünftigen, verantwortungsbewussten Autofahrern zählen und Ihre Geschwindigkeit in Quartieren auch ohne entsprechende Signalisierung zu verlangsamen und anzupassen wissen. Sie brauchen daher keine Tempo-30-Schilder, fühlen sich dadurch möglicherweise sogar schikaniert oder bevormundet und möchten für Unnötiges auch keine Steuergelder ausgeben. Diese Haltung ist nachvollziehbar. Sie setzen auf Eigenverantwortung. Auch das ist grundsätzlich gut und richtig.
Aber: Schliessen Sie nicht von sich auf andere! Leider verhalten sich auf unseren Quartierstrassen längst nicht alle Autofahrer so vernünftig wie Sie. Verantwortungslose Autofahrer brauchen andere Hemmschwellen, um ihr Tempo zu verlangsamen (z.B. Angst vor Busse in einer 30er-Zone).
Vielleicht gelingt es Ihnen, Ihren Blickwinkel zu wechseln. Bei der Umsetzung von Tempo 30 steht nicht der Autofahrer im Fokus, sondern die Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität für alle. Mit anderen Worten: Es ist nicht erstrebenswert, Bedingungen zu schaffen, die das Autofahren in Gipf-Oberfrick möglichst angenehm und schön machen. Aber es soll schön und sicher sein, hier zu wohnen, zu leben, zu atmen, sich zu erholen und hier zur Schule/Kindergarten zu laufen.
Übrigens: Auf unseren etwas breiteren «Sammelstrassen» sammeln sich nicht nur viele Autos, sondern auch besonders viele Schul- und Kindergartenkinder aus den verschiedenen Quartieren. Ich kenne in Gipf-Oberfrick keine Quartierstrasse, wo Tempo 30 unverhältnismässig wäre. Tempo 30 auf allen Quartierstrassen ist kein undifferenziertes Konzept und schafft Klarheit für alle.
Ich bin überzeugt, dass auch Sie ein JA in die Urne legen würden, wären Sie täglich zu Fuss in unseren Quartieren unterwegs und hätten Sie in den letzten fünf Jahren erlebt und gesehen, was ich mit meinen vier Kindern im Primarschul- und Kindergartenalter in unseren Quartieren und vor allem beim Begleiten auf Kindergarten- und Schulwegen erlebt und gesehen habe, aber lieber nicht gesehen hätte. Es käme einer Vernachlässigung meiner elterlichen Fürsorgepflicht gleich, vor diesem Hintergrund am kommenden Wochenende nicht mit Überzeugung Ja zu stimmen.

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