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Die Samariterinnen und Samariter in luftiger Höhe. Foto: zVg
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Samariterverein Gansingen-Mettauertal: Reise ins Ungewisse

(pe) Muss ich ein paar zweites Paar Schuhe mitnehmen ausser den Wanderschuhen? Genügen Adiletten am Abend? Schlafen wir in einem Bett oder Stroh? Benötigen wir zum Schlafen einen Schlafsack? Kann ich irgendwo meine Kontaktlinsen deponieren? Mit vielen Fragen starteten 19 SamariterInnen ihre Reise ins Ungewisse.

Die beiden Reiseleiterinnen verrieten keine Details, so dass man nur Vermutungen äussern konnte, wo oder was das Reiseziel sein könnte. Am Hauptbahnhof in Zürich wurde erstmals ein kleines Geheimnis gelüftet. Der Zug ging Richtung St. Gallen. In Herisau gab es einen kleinen Zwischenstopp, so dass man gestärkt mit einem Gipfeli vom Vortag und einem immerhin frischen Kaffee die Weiterreise auf sich nahm. In Jakobsbad angekommen war unverkennbar, dass man auf den 1664 Meter hohen Kronberg gondeln würde. Die geplante Wanderung vom Kronberg Richtung Schwägalp konnte aufgrund einer Sturmwarnung leider nicht in Angriff genommen werden. So genossen alle das feine Picknick aus dem Rucksack, frönten der herrlichen Aussicht und entspannten gemütlich auf den verschiedenen Liegen. Die Wetterlage spitzte sich jedoch schnell zu, so dass es nach kurzer Zeit wieder nach Jakobsbad runter ging. 
Nun hiess es Schuhe ausziehen und den Barfussweg unter die Füsse nehmen. Auf Tannzapfen, Kiesel, Steinen etc. wurden die Füsse massiert und im Bergbach wieder gekühlt. Der Weide entlang mussten die Schuhe doch schnell wieder geschnürt werden, so dass alle Mitglieder noch rechtzeitig einen Sitzplatz in der gedeckten Gartenterrasse eines Restaurants fanden. Ein massiver Wolkenbruch entleerte sich. Leider begleitete die Gruppe der strömende Regen auch noch bis zur Unterkunft in Degersheim. Ziemlich durchnässt wurden die mongolische Jurte, die Holztipis oder Doppelzimmer bezogen. Im Aufenthaltsraum der Villa Donkey drückten alle die Daumen für die Schweizer Nati, bevor sich plötzlich ein herrlicher Pizzaduft im Raum verbreitete. Die Meter-Pizza wurde von Stück zu Stück kleiner und die Bäuche immer satter und satter. Lustig und gesellig – und natürlich mit dem Wehmutstropfen vom Ausscheiden der Nati im EM-Turnier – fand der Abend seinen Ausklang.

Gestärkt mit Brötli und feinen Gipfeli trafen alle bald in Rorschach am Bodensee ein. Das Schiff Rhynegg schiffte die Reisenden gekonnt durch den Altenrhein, vorbei am wunderschönen Naturschutzgebiet bis zum malerischen Städtchen Rheineck. In Rheineck angekommen, gab es ein kurzes Sightseeing mit einem faszinierenden Ausblick vom Aussichtspunkt des Städtchens. Zu Fuss ging es anschliessend dem Altenrhein entlang zum gleichnamigen Flugplatz. Im Hundertwasserhaus – ein Architekturprojekt nach Idee und Konzept von Friedensreich Hundertwasser – lauschte man dem Fluglärm und schnabulierte etwas Süsses, bevor die Heimreise ins sonnige Fricktal angetreten wurde. Dank ging an Petra und Vreni für die Organisation der Reise.

Bild: Die Samariterinnen und Samariter in luftiger Höhe. Foto: zVg